24 Kinder aus der Region Luhansk: Russland übernimmt Sorgerecht für ukrainische Minderjährige.
Illegale Adoptionen ukrainischer Kinder
Nach Angaben von UATV: Am 2. Juni 2023 sorgte eine Mitteilung der sogenannten Kinderbeauftragten der selbsternannten 'Volksrepublik Luhansk', Inna Schwenk, für Empörung in der Ukraine. Sie gab bekannt, dass seit Anfang 2022 mindestens 24 Kinder aus dem besetzten Teil des Gebiets Luhansk in Russland in Pflegefamilien oder zur Adoption vermittelt wurden. Aus ukrainischer Sicht handelt es sich hierbei um eine unrechtmäßige Deportation Minderjähriger.
Systematische Assimilierungspolitik
Das Zentrum für Desinformationsbekämpfung beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine ordnet diese Vorfälle in einen größeren Zusammenhang ein. Es betont, dass dies Teil einer gezielten Strategie Moskaus sei, die auf die Zwangsassimilation ukrainischer Kinder abziele. Die Behörde stellt klar:
Hinter dem Vorwand der 'Unterbringung in Familien' verbirgt sich in Wirklichkeit eine gezielte Kreml-Politik der Deportation und Assimilierung ukrainischer Kinder. — Zentrum für Desinformationsbekämpfung
Diese Vorgehensweise verstößt gegen internationales Recht und die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Schutzrechte. Die ukrainischen Behörden und internationale Organisationen untersuchen die Fälle, um Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Kinder einzuleiten. Besonders besorgniserregend ist, dass die Kinder auf diesem Weg ihrer Identität und Herkunft beraubt werden.
Der illegale Transfer ukrainischer Kinder stellt die internationale Gemeinschaft vor eine ernste Herausforderung. Die Reaktionen aus Kiew und von globalen Menschenrechtsorganisationen könnten entscheidend dazu beitragen, ähnliche Verstöße in Zukunft zu verhindern und die Rechte von Kindern in den besetzten Gebieten zu wahren.
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