Betrug bei Wohnungsbeschaffung für Einsatzkräfte: 20 Millionen Hrywnja Schaden für die Ukraine.
Wohnungen für Rettungskräfte entsprechen nicht den Vorgaben
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Region Tscherniwzi deckten Ermittler einen Betrug bei der Beschaffung von Dienstwohnungen für Rettungskräfte auf. Der Schaden für den Staat beläuft sich auf fast 20 Millionen Hrywnja. Bei den beschafften Wohnungen handelte es sich um Objekte, die weder den festgelegten Standards noch den Ausschreibungsbedingungen entsprachen.
Ermittlungen gegen Verantwortliche eingeleitet
Einem ehemaligen stellvertretenden Leiter der Hauptverwaltung des Staatlichen Notdienstes (DSNS) in der Region Tscherniwzi wurde bereits der Verdacht zur Last gelegt. Der Beamte hatte den Beschaffungsvorgang in den Jahren 2023–2024 kontrolliert. In dieser Zeit wurden sieben Wohnungen gekauft, die eigentlich für Mitarbeiter des Notdienstes vorgesehen waren.
Die Ermittlungen begannen, weil die erworbenen Wohnungen offenkundig nicht den Bauvorschriften entsprachen. Die Behörden arbeiten weiter an dem Fall, um alle Umstände aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig die strikte Einhaltung von Vergaberegeln und eine wirksame Kontrolle der öffentlichen Ausgaben sind. Solche Missstände schaden nicht nur dem Staatshaushalt, sondern gefährden auch die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte, die auf angemessenen Wohnraum angewiesen sind. Derartige Ermittlungen könnten weitere Fälle von Unregelmäßigkeiten im öffentlichen Beschaffungswesen ans Licht bringen.
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