Die Direktorin des Unternehmens wurde wegen der Umgehung der Mobilisierung zu 3 Jahren verurteilt.

Die Direktorin des Unternehmens wurde wegen der Umgehung der Mobilisierung zu 3 Jahren verurteilt
Die Direktorin des Unternehmens wurde wegen der Umgehung der Mobilisierung zu 3 Jahren verurteilt

Nach Angaben von ТСН: In Sumy hat das Gericht den Direktor eines örtlichen Unternehmens für schuldig befunden und ihn zu drei Jahren Freiheitsentzug wegen der Umgehung der Mobilisierung verurteilt. Der Mann versuchte zu behaupten, er sei freiwilliger Helfer geworden und habe eine Reservierung erhalten, aber der Richter hielt diese Ausreden für einen Versuch, Zeit zu schinden.

Anklage und Vorladung

Der Direktor bestand darauf, dass er seit 2009 lange Zeit als dienstuntauglich galt. Doch in Zeiten des umfassenden Krieges hat sich die Situation geändert:

  • Die Militärmedizinische Kommission (WLC) erklärte ihn für diensttauglich, und er legte gegen diese Entscheidung keinen Einspruch ein.

  • Im Mai 2023 erhielt er eine „Kampfvorsprache“ zur Entsendung an eine Militärbasis am 27. Juni und unterschrieb den Empfang.

Die Position des Anwalts

Vor Gericht erkannte der Mann die Schuld nicht an und führte folgende Argumente an:

  1. Verwirrung mit den Vorladungen: Er wies darauf hin, dass an einem Kontrollpunkt eine alte Vorladung annulliert und eine neue ausgestellt wurde, weshalb er nicht im Territorialen Rekrutierungszentrum erschien.

  2. Freiwilligenarbeit: Der Mann gab an, dass er zwei Wochen vor der Abreise einem Wohltätigkeitsfonds „Engel der Güte“ beigetreten sei, wo man ihm Hilfe beim Militärkommissariat zugesagt habe.

  3. Reservierung: Im Laufe der Ermittlungen erhielt er eine offizielle Reservierung von der Mobilisierung.

Urteil des Gerichts

Das Gericht analysierte alle vorgelegten Beweise und wies die Version der Verteidigung zurück:

  • Fiktive Freiwilligenarbeit: Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte dem Fonds nur nach Erhalt der Vorladung beigetreten ist. Die Aussagen des Präsidenten des Fonds deuten darauf hin, dass er an keiner freiwilligen Tätigkeit teilnahm, was als Versuch gewertet wird, sich der Dienstpflicht zu entziehen.

  • Reservierung nach dem Verbrechen: Der Erhalt einer Reservierung nach dem Nichterscheinen zur Kampfvorladung befreit nicht von der Verantwortung. Das Verbrechen gilt als vollendet, sobald die Frist am 27. Juni 2023 nicht eingehalten wird.

  • Wichtige Gründe: Das Gesetz definiert klar die Gründe, aus denen man nicht erscheinen kann. Der Beitritt zu einem Fonds oder das Vorhandensein einer neuen Vorladung gehören nicht zu dieser Liste.

Urteil des Gerichts

Das Zaritschniy Bezirksgericht in Sumy hat den Direktor des Unternehmens wegen Art. 336 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (Umgehung der Einberufung zum Militärdienst während der Mobilisierung) für schuldig befunden. Trotz positiver Charakterisierungen von der Arbeit und einer bestätigten Reservierung für die Zukunft verhängte das Gericht eine reale Strafe von 3 Jahren Freiheitsentzug, die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Festnahme.

Das Urteil kann in der Berufungsinstanz angefochten werden.

Darüber hinaus wurde in der Region Tscherkassy ein 56-jähriger Mann zu 3 Jahren Freiheitsentzug verurteilt, der sich weigerte, die Vorladung zu nehmen und sich der Mobilisierung zu entziehen.

Dieser Fall unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Folgen der Umgehung der Mobilisierung in der Ukraine, insbesondere in Kriegszeiten. Die Behörden verstärken weiterhin die Kontrolle über die Einhaltung der Mobilisierungsanforderungen, was Teil der allgemeinen Strategie zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes ist. Da die Zahl ähnlicher Fälle steigt, werden gerichtliche Entscheidungen zu einem wichtigen Signal für Unternehmen und Bürger hinsichtlich der Strenge der Gesetzestreue.


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