Selenskyj auf Ramstein: Täglicher Beschuss der Ukraine – auch Angriff auf Höhlenkloster.
Kiews Reaktion auf russische Angriffe und die Lage im Kreml
Nach Angaben von UATV: Bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im Ramstein-Format am 18. Juni in Brüssel berichtete Präsident Wolodymyr Selenskyj von anhaltenden russischen Attacken. Besonders hob er den Beschuss des Kiewer Höhlenklosters (Lawra) hervor, den er als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstufte. Die Ukraine bereite als Reaktion darauf eigene Maßnahmen vor.
Selenskyj machte deutlich, dass die russischen Streitkräfte gezielt kulturelle und religiöse Stätten ins Visier nähmen. Das Höhlenkloster, eines der bedeutendsten christlichen Heiligtümer, sei erst kürzlich von Drohnen getroffen worden.
„Natürlich bereiten wir unsere Antworten auf solche russischen Angriffe vor“ – Wolodymyr SelenskyjDie fortgesetzten Attacken auf zivile Einrichtungen zeigen, dass Moskau nicht nur militärische, sondern auch symbolträchtige Ziele angreift.
Russlands innere Krise und ukrainische Vergeltung
Der ukrainische Präsident informierte die Teilnehmer zudem über die schwierige Lage in Russland. Dort leiden die Bevölkerung unter Treibstoffknappheit, während die Einnahmen des Staatshaushalts sinken. Selenskyj betonte:
„Putin stoppt diesen Krieg nicht. Er besteht auf seiner Fortsetzung.“Dies zeige, dass die russische Führung weiterhin auf Eskalation setze. Als Antwort auf die anhaltende Bedrohung habe die ukrainische Armee einen massiven Angriff auf die Moskauer Ölraffinerie durchgeführt – ein klares Signal der Gegenwehr.
Die Attacken auf das Höhlenkloster verdeutlichen laut Selenskyj, dass Russland nicht nur die militärische Infrastruktur, sondern auch den moralischen Widerstandswillen der Ukrainer brechen wolle. Die konsequente Reaktion Kiews unterstreiche dagegen die Entschlossenheit, das eigene Territorium und das kulturelle Erbe zu verteidigen. Solche Angriffe auf Kulturgüter könnten zudem die internationale Unterstützung für die Ukraine weiter stärken, da sie die brutale Realität des Krieges vor Augen führen.
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