Finanzhilfe für ukrainische Haushalte: Bis zu 3.600 Hrywnja monatlich bis März 2026.
Hilfsprogramm der Organisation 'Acted'
Nach Angaben von Novyny.live: Bis zum 31. März 2026 können ukrainische Haushalte, die unter den Kriegsfolgen leiden, finanzielle Unterstützung beantragen. Die humanitäre Organisation 'Acted' gewährt dabei über drei Monate hinweg monatlich 3.600 Hrywnja. Das Programm richtet sich gezielt an besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren sowie kinderreiche Familien. Diese Hilfsinitiative ist eine von mehreren Maßnahmen internationaler Akteure, um die akute Not der Zivilbevölkerung zu lindern.
Wer kann die Unterstützung erhalten?
Die finanzielle Hilfe von 'Acted' steht verschiedenen Empfängergruppen offen. Dazu zählen:
- Personen mit einer Behinderung der Gruppen 1 oder 2;
- Menschen ab 60 Jahren;
- Familien mit drei oder mehr Kindern unter 18 Jahren;
- Haushalte mit Kindern unter zwei Jahren;
- Familien mit schwangeren Frauen;
- Alleinerziehende oder alleinstehende Frauen;
- Haushalte, deren Wohnraum teilweise oder vollständig zerstört wurde.
Ziel ist es, die finanzielle Belastung für diese vulnerablen Gruppen, die besonders unter den Konfliktfolgen leiden, zu verringern.
Interessierte sollten die Anmeldefrist bis zum 31. März 2026 beachten. Die Registrierung ist über folgende Telefonnummern möglich: +38 (067) 131 10 02, +38 (063) 453 57 10, +38 (095) 285 29 84. Über diesen Weg kann die notwendige Unterstützung für eine schwierige Zeit beantragt werden.
Zusätzlich steht Ukrainerinnen und Ukrainern Hilfe vom UNHCR Ukraine zur Verfügung, die für offiziell registrierte Binnenvertriebene und Geflüchtete zugänglich ist. Diese Programme sind ein wichtiger Beitrag zur sozialen Stabilisierung und helfen bei der Bewältigung der Kriegsfolgen.
Das Hilfsprogramm von 'Acted' und die Initiativen des UNHCR Ukraine sind Teil der internationalen Bemühungen, die vom Krieg betroffene Zivilbevölkerung zu unterstützen.
Solche Maßnahmen können die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Familien abfedern, besonders in einer anhaltenden Phase der Instabilität. Die lange Laufzeit der Registrierung bis 2026 gibt vielen Menschen die Chance, in ihrer Notlage die erforderliche Hilfe zu erhalten.
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