Die Tochter von Peskow flog am Vorabend der Invasion nach Paris: Einzelheiten zur Flucht.
Die Tochter des Sprechers des Kreml-Diktators Dmitri Peskow, Jelisaweta, flog am 23. Februar 2022 mit einem Tagesflug der Fluggesellschaft 'Aeroflot' vom Flughafen 'Scheremetjewo' nach Paris. Darüber berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf russische Medien.
Nach Angaben von inkorr.com: Während ihres Aufenthalts in Frankreich veröffentlichte sie wahrscheinlich einen anti-kriegs Beitrag auf Instagram, der später schnell verschwand. Peskow hatte zuvor angemerkt, dass er erst nach Beginn der sogenannten Spezialoperation von deren Anfang erfuhr.
Aktivitäten von Jelisaweta Peskowa
Seit 2020 betrieb Peskows Tochter Geschäfte in Russland, obwohl sie zuvor sowohl in Frankreich als auch in Russland lebte. Ihre Vermögenswerte umfassten die Firma 'Speransa DS', die sich mit Tourismus und Werbung beschäftigte, sowie die Firma 'Lisa und Sascha', die auf die Bekleidungsproduktion spezialisiert war. Derzeit wurden beide Unternehmen liquidiert.
Seit 2017 reiste Jelisaweta nach Hamburg, Paris, Zürich, Helsinki und Prag. Allerdings geriet sie nach dem 24. Februar 2022 auf die Sanktionsliste der USA und später auch auf die Liste der Europäischen Union. Danach hörte die Tochter von Peskow auf, Europa zu besuchen, setzte jedoch ihre Reisen in die VAE, die Türkei, nach Thailand, Katar und Kasachstan fort.
Unmittelbar nach dem Bekanntwerden ihrer Reise von Russland nach Paris tauchten neue Details über ihre Geschäftstätigkeiten, Reisen und die Tatsache auf, dass sie auf die Sanktionslisten von USA und EU gesetzt wurde.
Diese Situation verdeutlicht die Schwierigkeiten und Widersprüche, mit denen Angehörige von hochrangigen Beamten im Kontext von politischen und wirtschaftlichen Sanktionen konfrontiert sind. Jelisaweta Peskowa ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie persönliche Entscheidungen und Geschäfte im Rahmen globaler Konflikte unter die wachsame Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit geraten können.
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