Umzug in der Ukraine: Kein Gang zum alten Wehrdienstamt nötig – Rückstellung bleibt erhalten.
Neue Regeln für den Wehrdienst: Was beim Wohnortwechsel zu beachten ist
Nach Angaben von Novyny.live: Wer in der Ukraine seinen Wohnort wechselt, muss auch seinen Wehrdienstort aktualisieren. Eine wichtige Neuerung: Ein persönliches Erscheinen beim bisherigen territorialen Zentrum für Rekrutierung und soziale Unterstützung (kurz TZK, das zuständige Wehrdienstamt) ist nicht mehr erforderlich. Allerdings ist vor der Ummeldung im neuen Zuständigkeitsbereich des Bürgerdienstzentrums (ZNAP) ein Besuch bei der dortigen TZK-Stelle nötig.
Eine einmal gewährte Rückstellung, etwa aufgrund eines Studiums, bleibt gültig. Der Grund: Sie ist nicht mehr an eine Papierakte in einem bestimmten TZK gebunden, sondern an das elektronische Profil der Person im zentralen staatlichen Register 'Oberih' für Wehrpflichtige, Wehrdienstpflichtige und Reservisten.
Vereinfachung des Verfahrens: Weniger Bürokratie beim Umzug
Das ukrainische Gesetz schreibt vor, dass alle Männer ab dem 17. Lebensjahr wehrdienstlich erfasst sein müssen. Ein Umzug macht eine entsprechende Änderung des Wehrdienstortes erforderlich. Mit der Regierungsverordnung Nr. 1487 wurde dieser Prozess nun deutlich gestrafft, um den Bürgern den Aufwand zu erleichtern.
'Es ist nicht nötig, das alte TZK persönlich aufzusuchen, sich dort abzumelden und die eigene Akte persönlich zum neuen Ort zu bringen.' Wladyslaw Derij, Vertreter militärischer Strukturen
Diese Regelung erspart den Bürgern unnötigen Ärger und Komplikationen. Derij betonte außerdem: 'Die Rückstellung geht nicht verloren. Sie ist nicht an Ihre Papierakte in einem bestimmten TZK gebunden, sondern an Ihr elektronisches Profil im Einheitlichen Staatsregister für Wehrpflichtige, Wehrdienstpflichtige und Reservisten „Oberih“.'
Die neuen Vorschriften bringen deutliche Erleichterungen für alle, die innerhalb des Landes umziehen. Die Verwaltungsabläufe wurden vereinfacht, was die Mobilität junger Menschen fördert. Dies erleichtert ihnen die Aufnahme eines Studiums oder einer Arbeit in anderen Regionen. Dank der elektronischen Erfassung ist die Sicherung von Rückstellungen nun komfortabler und transparenter. Dies reduziert bürokratische Hürden für Wehrpflichtige und Wehrdienstpflichtige erheblich.
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