276 Millionen für Jobs von Veteranen: Kann das die Arbeitslosigkeit von 5 bis 6 Millionen Ukrainern senken?.
Herausforderungen bei der Integration von Veteranen in den Arbeitsmarkt
Nach Angaben von Espreso.tv: Nach dem Krieg wächst in der Ukraine die Dringlichkeit, Veteranen in Beschäftigung zu bringen. Schätzungen zufolge wird ihre Zahl bei etwa 5 bis 6 Millionen Menschen liegen, während die Arbeitslosenquote unter ihnen auf 30,95 % gestiegen ist. Die Regierung hat dieses Problem erkannt und das Programm 'Veteran.Arbeit' verabschiedet, das bis 2026–2027 laufen soll und Ausgaben von über 276 Millionen Hrywnja vorsieht.
Für den Haushalt 2026 sind 8,2 Milliarden Hrywnja zur Unterstützung von Veteranen eingeplant. Allerdings zeigen Statistiken, dass nur 5 % der Beschäftigten in Ministerien den Veteranenstatus haben. Umfragen zufolge halten 56,2 % der Veteranen finanzielle Hilfe für prioritär, während 24,1 % die Jobvermittlung als wichtigsten Punkt ansehen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie unterschiedlich die Bedürfnisse innerhalb dieser Gruppe sind.
'Es gibt hier kein universelles Rezept' – Andrij Scholob, Experte für Veteranenpolitik.
Nach der Demobilisierung durchlaufen Veteranen drei Phasen:
- kategorische Ablehnung von Angeboten,
- vorsichtiges Interesse,
- echte Bereitschaft zur Arbeitssuche.
Angesichts der steigenden Zahl von Veteranen und der hohen Arbeitslosigkeit könnte das Programm 'Veteran.Arbeit' ein bedeutender Schritt sein. Damit es wirkt, müssen aber auch Unternehmen und die Gesellschaft aktiv zur Integration beitragen – nicht nur durch Jobs, sondern auch durch soziale Eingliederung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft und Veteranen könnte die Lage auf dem Arbeitsmarkt für diese Gruppe spürbar verbessern.
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