Angriff auf Atommülllager bei Kiew: Russische Drohne trifft Zwischenlager für Brennstäbe.
Explosion am Lager für abgebrannte Brennelemente in der Region Kiew
Nach Angaben von UATV: In den frühen Morgenstunden des 7. Juni um 02:10 Uhr wurde das Zentrale Zwischenlager für abgebrannte Kernbrennstoffe (ZSABK) in der Nähe des Dorfes Burjakowka von einer russischen Drohne getroffen. Die Detonation beschädigte das Gebäude, in dem Behälter angenommen werden. Ein Feuer brach aus, konnte aber schnell gelöscht werden. Entscheidend ist: Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich kein abgebrannter Brennstoff im Lager – es war leer.
Die Strahlenbelastung auf dem Gelände bleibt im Normalbereich, sodass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Dieser Vorfall lenkt den Blick auf die Sicherheit ukrainischer Atomanlagen mitten im anhaltenden Krieg.
IAEA reagiert und mahnt zu Schutzmaßnahmen
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hatte zuvor eine lokale Feuerpause nahe des Kernkraftwerks Saporischschja vermeldet, um Reparaturen an einer Stromleitung zu ermöglichen. Solche Schritte sind für den stabilen Betrieb der Atommeiler unter Kriegsbedingungen unerlässlich.
Der Drohnenschlag auf das Zwischenlager verdeutlicht die Gefahren, die von Kampfhandlungen in der Nähe nuklearer Einrichtungen ausgehen – mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die nationale und internationale Sicherheit. Die Sicherung der Anlagen, etwa durch IAEA-Initiativen, ist daher von höchster Bedeutung, um Unfälle in Zeiten wachsender Spannungen zu verhindern.
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