Drohnenangriff in Dnipro: Ehepaar überlebt Explosion in der 13. Etage auf wundersame Weise.
Tragischer Vorfall in Dnipro
Nach Angaben von UATV: Am 24. März erschütterte ein Angriff die Stadt Dnipro: Eine russische Kampfdrohne traf eine Wohnung im 13. Stock eines Hochhauses. Das Ehepaar Wolodymyr und Maryna erlitt dabei schwere Verletzungen, überlebte den Einschlag jedoch wie durch ein Wunder.
Wolodymyr zog sich multiple Kopfwunden und Augenschäden zu, was zum Verlust seines rechten Auges führte.
„Ich stand am Fenster und sah sogar, wie sie heranflog. Und dann schlug sie direkt in unsere Wohnung ein,“ schildert er den Moment des Angriffs. Während des Vorfalls ertönte im Gebäude ein Alarm. Maryna wollte nachsehen, was los sei, und wurde Zeugin der Detonation:„Es gab Alarm. Ich beschloss nachzusehen, was los ist. Ich ging ins Wohnzimmer, schaute nach – da stand, alles klar, keine Gefahr. Und dann passierte das alles. Ich stand am Fenster im Wohnzimmer. Und der Einschlag kam,“ erinnert sie sich an die schrecklichen Sekunden.Die Wucht der Explosion war so gewaltig, dass Fenster vom 14. bis zum ersten Stock herausgerissen wurden. Laut dem Sanitäter Oleksandr erlitten beide „schwere Verletzungen an Kopf, Gesicht, Brustkorb und oberen Gliedmaßen sowie Augenschäden“. Umstehende halfen dem Paar, das Gebäude zu verlassen, bevor der Rettungsdienst eintraf: „Die Leute halfen uns, sie trugen uns aus dem Haus, und dann hat uns der Krankenwagen abgeholt,“ berichtet Wolodymyr.
Die Auswirkungen des Krieges auf Zivilisten
Dieser Vorfall verdeutlicht erneut die Gefahren, die von Kampfhandlungen für die Zivilbevölkerung ausgehen. Der direkte Beschuss eines Wohnhauses und die schweren Verletzungen des Ehepaares zeigen, dass in diesem Konflikt nicht nur Soldaten, sondern auch unbeteiligte Bürger leiden. Der Schutz von Zivilisten und die Forderung nach einem Ende solcher Angriffe gewinnen in diesem anhaltenden Krieg zunehmend an Dringlichkeit.
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