Moldau meldet Drohnenabsturz: Außenamt spricht von Sicherheitsverstoß.
Drohnenvorfall in Moldau
Nach Angaben von Espreso.tv: In Moldau ist eine Drohne vom Typ 'Geran-2' abgestürzt und explodiert. Sie war während russischer Nachtangriffe auf die Region Odessa in den moldauischen Luftraum eingedrungen. Das Außenministerium der Republik Moldau wertet dies als Verletzung der nationalen Sicherheit. Gegen 01:03 Uhr ging über die Notrufnummer 112 eine Meldung über ein Fluggerät am Rande eines Dorfes ein. Die 'Geran-2'-Drohne schlug auf dem Boden auf, detonierte und löste einen Brand aus. Polizei und Feuerwehr rückten aus; nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten.
Nächtliche russische Angriffe und regionale Sicherheit
In der Nacht zum 13. Juli griff die Russische Föderation mit Drohnen die Städte Saporischschja, Cherson und die Region Odessa an. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt, darunter ein 15-jähriger Jugendlicher. Das moldauische Außenministerium erklärte dazu:
„Dieser Vorfall ist ein weiterer und inakzeptabler Verstoß gegen den Luftraum unseres Landes.“
Es wurde betont, dass der russische Krieg gegen die Ukraine eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit der moldauischen Bevölkerung darstellt.
Zur Einordnung: Bereits in der Nacht zum 29. Mai war eine ähnliche Drohne in der rumänischen Stadt Galatz abgestürzt und hatte zwei Menschen verletzt. Das rumänische Verteidigungsministerium kommentierte dies mit den Worten:
„Wir haben es nicht geschafft, die Drohne rechtzeitig zu zerstören.“
Das rumänische Außenministerium bezeichnete den Vorfall damals als „schwere Eskalation seitens der Russischen Föderation“.
Der jüngste Zwischenfall verdeutlicht die wachsende Bedrohung, die der Ukraine-Krieg für Nachbarländer wie Moldau und Rumänien darstellt. Solche Drohnenabstürze auf fremdem Territorium schüren Sorgen um die Sicherheit der dortigen Bevölkerung und könnten zu verstärkten militärischen Vorkehrungen oder diplomatischen Gegenmaßnahmen führen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Angriffe deuten diese Ereignisse auf ein mögliches weiteres Aufflammen des Konflikts in der Region hin.
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