Putins Schicksal an Iran gebunden: Dugins Warnung nach dem Tod des Ayatollah.
Dugins düstere Analyse nach der Tötung Chameneis
Nach Angaben von TSN.ua: Alexander Dugin, der Chefideologe des 'russischen Friedens', äußert sich alarmiert über die Folgen der Tötung des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei. Seiner Einschätzung nach hängt das Schicksal des Putin-Regimes unmittelbar von den Entwicklungen im Iran ab. Dugin betont, dass der Sturz des Chamenei-Regimes das bedeutendste politische Ereignis im Iran seit dem Jahr 1979 darstellen könnte.
Wladimir Putin hatte dem iranischen Präsidenten Masud Peseschkian bereits sein Beileid zu dem Vorfall ausgesprochen. Angesichts der neuen Lage im Iran warnt Dugin eindringlich:
„Für Russland hat die letzte Stunde geschlagen“. Seine Prognose fällt drastisch aus:
„Wenn der Iran standhält, kann sich alles wenden. Fällt er, sind wir die Nächsten“.
Ist Russland auf einen Umsturz vorbereitet?
Der russische Ideologe stellt die Frage, ob sein Land überhaupt auf ein solches Szenario vorbereitet sei. Gibt es einen 'Aktionsplan' für den Fall eines Machtwechsels in Teheran? Dugin fragt besorgt:
„Haben wir überhaupt ein stabiles Konstrukt, das Russland im Ernstfall zusammenhalten würde?“
Im Kontext möglicher militärischer Entwicklungen forderte Dugin zudem, die sogenannte 'Spezialoperation' in 'Operation 'Schwert des Katechon' umzubenennen. Die jüngsten Ereignisse im Iran, einschließlich der Ernennung von Alireza Arafi zum interimistischen Herrscher, nähren in Moskau die Sorge, dass die iranische Stabilität direkte Auswirkungen auf das Putin-Regime haben könnte. Der Iran ist ein zentraler Verbündeter Russlands in einer von Sanktionen geprägten Zeit.
Dugins Aussagen spiegeln die tiefe Verunsicherung innerhalb der russischen Elite wider, die einen geopolitischen Dominoeffekt fürchtet. Ein Machtvakuum oder ein Kurswechsel in Teheran hätte unkalkulierbare Folgen, nicht nur für Moskau, sondern für die gesamte Sicherheitsarchitektur des Nahen und Mittleren Ostens. Beobachter sehen in der Krise sowohl ein Risiko für weitere Konflikte als auch eine mögliche Chance für neue Bündniskonstellationen in der Region.
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