Ex-CIA-Offizier sagt Ende von Putins Herrschaft voraus – Zeitpunkt genannt.
Russlands militärische Rückschläge in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In einem aktuellen Gespräch analysierte Glenn Corn, ein ehemaliger hochrangiger CIA-Mitarbeiter der USA, die strategischen Fehlschläge Russlands im Ukraine-Krieg. Er äußerte sich zur möglichen Destabilisierung des russischen Regimes und zu den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Folgen des Konflikts. Laut Corn erleidet Russland eine strategische Niederlage, da es seine Kriegsziele – insbesondere die Kontrolle über die Ukraine – nicht erreichen konnte. Dies habe bereits zu schwerwiegenden Problemen in der Wirtschaft und im Sozialsystem des Landes geführt.
Corn wies darauf hin, dass die russischen Offensiven in der Ukraine in den letzten zwei Jahren merklich an Tempo verloren haben. Nach seinen Angaben verliert die russische Armee monatlich bis zu 35.000 Soldaten, was die enormen personellen Verluste auf dem Schlachtfeld verdeutlicht. Diese Entwicklung bereitet im Kreml zunehmend Sorge. Corn betonte:
„Der Kreml-Diktator Wladimir Putin ist beunruhigt, weil die Menschen seine gescheiterte Eroberungspolitik in der Ukraine zunehmend in Frage stellen.“Um den Kontext zu verdeutlichen: Der Krieg hat nicht nur militärische, sondern auch tiefgreifende soziale Spannungen in Russland ausgelöst.
Historische Vergleiche und wirtschaftliche Probleme
Die russische Geschichte kennt bereits Beispiele, in denen soziale Unzufriedenheit zu Massenaufständen führte – etwa in den Jahren 1905 und 1917. Auch der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 ist ein solcher Fall. Corn unterstreicht, dass angesichts der aktuellen Lage ein Sturz des russischen Regimes nicht ausgeschlossen werden kann.
„Menschen gingen auf die Straßen, weil sie von einer schlechten Führung enttäuscht waren. Ein solches Szenario ist also möglich,“erklärte er.
Darüber hinaus könnte eine Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl zu Einnahmen von rund zehn Milliarden Dollar für Russland führen. Die Situation im Land bleibt daher angespannt, und die weitere Entwicklung erfordert zweifellos eine genaue Beobachtung durch die internationale Gemeinschaft. Ein zusätzlicher historischer Vergleich: Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und die hohen Verluste könnten ähnliche Dynamiken wie vor den Revolutionen des 20. Jahrhunderts auslösen.
Die Analyse der Aussagen von Glenn Corn hebt kritische Wendepunkte in der modernen Geschichte Russlands hervor, insbesondere die Verbindung zwischen sozialer Unzufriedenheit und politischem Wandel. Die Parallelen zu vergangenen Revolutionen in Russland deuten darauf hin, dass eine Gesellschaft bei hohen menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Härten zu mehr Aktivität neigen könnte. Die weitere Beobachtung der politischen Lage in Russland sowie die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft auf mögliche Veränderungen sind von entscheidender Bedeutung, um die Entwicklungen in der Region zu verstehen.
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