Rissgefahr bei A380: EASA ordnet Sofortkontrolle von 16 Maschinen an.
Dringende Inspektionen für A380-Jets nach Rissbefund
Nach Angaben von Novyny.live: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat angeordnet, dass 16 Flugzeuge des Typs A380 unverzüglich überprüft werden müssen. Grund dafür sind Risse, die in einem tragenden Balken der Tragflächen entdeckt wurden. Die Anordnung betrifft Maschinen, die bei den Airlines Emirates und Qantas im Einsatz sind: 15 der betroffenen Flugzeuge gehören zu Emirates, eines zu Qantas.
Die Kontrollen sollen innerhalb von 48 Stunden nach Erhalt der Anweisung beginnen. Die Schäden kamen bei Inspektionen ans Licht, die auf Grundlage einer bereits im Dezember 2025 erlassenen EASA-Richtlinie durchgeführt wurden. Sämtliche A380-Maschinen mit derselben Produktionshistorie sind bereits identifiziert, was das Prüfverfahren beschleunigt.
Produktionsende und aktuelle Nutzung des A380
Airbus hatte die Fertigung des A380 im Jahr 2021 eingestellt. Parallel zu den behördlich angeordneten Checks wird der Hersteller selbst fünf Flugzeuge sofort einer eingehenden Prüfung unterziehen, um die Sicherheit von Passagieren und Crew zu gewährleisten. Zur Erinnerung: Zu den Betreibern des A380 zählen unter anderem:
- Singapore Airlines
- British Airways
- Lufthansa
- Qatar Airways
- Korean Air
- Etihad Airways
- ANA
- Asiana Airlines
Der Vorfall verdeutlicht, wie wichtig eine lückenlose Überwachung der Flugzeugsicherheit ist – besonders bei Modellen, die nicht mehr neu produziert werden. Die entdeckten Risse könnten schwerwiegende Folgen für die Flugsicherheit haben, weshalb das schnelle Eingreifen von EASA und Airbus entscheidend ist, um mögliche Zwischenfälle zu verhindern. Zudem könnte dies den weiteren Betrieb der A380-Flotten vieler Gesellschaften beeinflussen, da der Aufwand für Wartung und Reparatur dieser Maschinen zunehmend in den Fokus rückt.
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