Ehemaliger US-Botschafter fordert NATO-Truppen in der Ukraine: Was er vorschlägt.
Nach Angaben von inkorr.com: Gordon Sondland, der ehemalige Botschafter der USA in der Europäischen Union, hat westliche Länder aufgefordert, sich nicht von russischen Drohungen einschüchtern zu lassen und aktiver an der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu arbeiten. Seiner Meinung nach ist die Stationierung von Militärkontingenten im Land wichtig. In einem Interview mit dem Fernsehsender Newsmax betonte er die Notwendigkeit einer strengen Reaktion im Falle eines Angriffs auf diese Kräfte.
„Ich denke, wir müssen dort diese Truppen stationieren. Und wenn auf sie gefeuert wird, denke ich, dass wir die Handschuhe ausziehen und Russland wirklich eine harte Antwort geben müssen“, sagte der Diplomat.
Sondland kritisierte auch den Ansatz des russischen Präsidenten Wladimir Putin kräftig und bezeichnete ihn als einseitig und inakzeptabel. Seinen Worten zufolge besteht die Strategie des Kremls in einem ununterbrochenen Angriff, der Besetzung von Territorien und der Diktierung von Friedensbedingungen.
„Putins Konzept besteht darin, dass er weiter schießen kann, während der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, nicht schießen kann... Das ist absolut inakzeptabel“, betonte er.
Möglicher Angriff auf Soldaten in der Ukraine
Laut dem ehemaligen Diplomaten sollte ein möglicher Angriff auf westliche Truppen in der Ukraine als Kriegserklärung gewertet werden. Er stellte fest, dass Europa wahrscheinlich die Hauptlast der direkten Antwort übernehmen muss, während die Vereinigten Staaten Waffen, Geheimdienstinformationen und strategische Unterstützung bereitstellen werden.
„Das wäre eine Kriegserklärung. Und vielleicht muss sie erklärt werden... Aber wir werden Waffen, Geheimdienstinformationen, Strategien bereitstellen“, fügte er hinzu.
Separat erwähnte Sondland die Versuche von Donald Trump, Moskau mit wirtschaftlichen Präferenzen zu stimulieren, die Putins Position nicht geändert haben.
„Jeder gesunde russische Führer würde zustimmen... Aber das ist nicht genug für Putin – er will die gesamte Ukraine, und er wird sie nicht bekommen“, fasste der Ex-Botschafter zusammen.
Gordon Sondland forderte westliche Länder auf, die Ukraine in Verteidigungsfragen aktiver zu unterstützen und sich nicht von russischen Drohungen beeinflussen zu lassen. Er betonte, dass im Falle eines Angriffs auf die militärischen Kräfte in der Ukraine schnell und entschieden reagiert werden sollte.
Die Rede von Sondland unterstreicht die kritische Position westlicher Länder zur Unterstützung der Ukraine angesichts der Bedrohung durch Russland. Seine Aufrufe zeugen von der Notwendigkeit, nicht nur die Verteidigungsfähigkeit zu stärken, sondern auch eine klare Koordination der Maßnahmen zwischen europäischen Verbündeten und den USA zur Gewährleistung der Stabilität in der Region sicherzustellen. Das Verständnis für die Ernsthaftigkeit der Situation könnte entscheidend für die zukünftige Sicherheitspolitik und die territoriale Integrität der Ukraine sein.
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