Ex-Kommandeur der 155. Brigade wegen Entführung und Mordes an zwei Brüdern in der Region Kiew unter Verdacht.
Der Fall Stanislaw Lutschanow
Nach Angaben von Espreso.tv: Gegen den Soldaten Stanislaw Lutschanow wird wegen der Entführung und Tötung zweier Brüder aus dem Dorf Kalyniwka in der Gemeinde Rokytne ermittelt. Er bestreitet die Vorwürfe und erklärte:
„Ich erkenne meine Schuld nicht an“. Die Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft für 60 Tage.
Hergang des Vorfalls
In der Nacht zum 27. Juni drangen die Täter widerrechtlich auf das Grundstück der Brüder Mosejtschuk ein. Dabei feuerte der Soldat Sajaz zweimal auf das Bein von Roman Mossijtschuk. Die Brüder wurden gefesselt, ihnen wurden die Augen verbunden, sie wurden in Fahrzeuge verbracht und in eine Militäreinheit nahe Poltawa gebracht. Dort wurden sie bis zum 1. Juli festgehalten.
Stanislaw Lutschanow, der für die Tötung der Brüder den Bataillonskommandeur der Militäreinheit A5001, Dowhalenko, hinzuzog, übernahm im Februar 2026 die Führung der 155. selbstständigen mechanisierten Brigade, benannt nach Anna von Kiew. Zuvor war er Stabschef des 425. selbstständigen Sturmtruppenregiments „Skelya“. Am 13. Juli wurde der ehemalige Brigadekommandeur in Kiew festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Der Fall hat in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt, da es um Soldaten geht, die laut Ermittlungsakten ihre Befugnisse missbraucht und das Gesetz gebrochen haben sollen. Es ist von Bedeutung, dass die Strafverfolgungsbehörden eine gründliche Untersuchung durchführen, um alle Umstände des Vorfalls zu klären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Dieser Vorfall wirft zudem Fragen zur Ethik und Disziplin in militärischen Einheiten auf, insbesondere im Kontext des aktuellen Konflikts.
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