Schwerer Herbst für Putin: Experte sagt neue Krisen für den Kreml voraus.

Schwerer Herbst für Putin: Experte sagt neue Krisen für den Kreml voraus
Schwerer Herbst für Putin: Experte sagt neue Krisen für den Kreml voraus

Lage in Russland und ihre Folgen

Nach Angaben von Espreso.tv: Der russische Oppositionsforscher Alexander Morosow prognostiziert dem Kreml in den kommenden Monaten zunehmende Schwierigkeiten. Grund dafür sind militärische Rückschläge und eine Treibstoffkrise, die direkt die Bevölkerung trifft. Die Kraftstoffknappheit in Russland begann Ende Mai 2023 und hatte bereits Ende Juni 2023 alle elf Zeitzonen des Landes erfasst. Die Folge waren lange Schlangen an Tankstellen und Benzinpreise, die auf Rekordniveau stiegen.

Am 17. Juni 2023 plante Russland, Benzin auf dem Seeweg aus asiatischen Ländern zu importieren. Ab dem 1. Juli 2023 starteten dann tatsächlich maritime Lieferungen aus Indien. Morosow zufolge zeigt diese Entwicklung jedoch vor allem, wie tief die wirtschaftlichen Probleme Russlands bereits sitzen.

'Eine derartige Benzinkrise hat es unter Putin noch nie gegeben' – Alexander Morosow

Erschwerend kommt hinzu, dass mehrere russische Ölraffinerien nach Angriffen ukrainischer Drohnen ihren Betrieb einstellen mussten. Morosow betont: 'Putin zwingt die russische Militärführung regelrecht, um jeden Preis territoriale Erfolge zu präsentieren.' Gleichzeitig stellt er klar: 'Es gibt und kann keinen Erfolg an der Front mehr geben, der die Lage zugunsten des Kremls wenden würde.'

Ausblick auf die kommenden Monate

Sollte die Bevölkerung zusätzlich mit Stromausfällen konfrontiert werden – etwa durch Angriffe auf die Energieinfrastruktur –, würde sich die Lage laut dem Experten dramatisch verschlechtern. 'Ich würde sagen, der Herbst wird für Putin und sein Umfeld weitaus beunruhigender und schwieriger, als sie es zu Beginn dieses Jahres erwartet haben', fasst Alexander Morosow zusammen.

Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass Russland in den nächsten Monaten vor enormen Herausforderungen stehen könnte, falls die Krisenherde nicht eingedämmt werden. Die von Morosow geschilderte Situation lässt auf eine mögliche wirtschaftliche und soziale Instabilität schließen, die schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung haben könnte.

  • Der Verlust des Zugangs zu Treibstoff und Energieressourcen könnte die Unzufriedenheit in der Bevölkerung weiter anheizen.
  • Dies wiederum würde den Druck auf die Regierung erhöhen.
  • Angesichts des anhaltenden Militärkonflikts und der sich verschlechternden Wirtschaftslage fällt es dem Kreml möglicherweise zunehmend schwer, die Kontrolle zu behalten.
  • Dies könnte die innenpolitische Landschaft Russlands nachhaltig verändern.

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