Neue US-Militärschläge gegen Iran und verschärfte Ölsanktionen: Eskalation nach dem Memorandum.
Verschärfter Kurs Washingtons gegenüber Teheran
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Trump-Administration wirft dem Iran vor, das vor drei Wochen unterzeichnete Memorandum of Understanding durch Beschüsse auf Handelsschiffe gebrochen zu haben. Als Reaktion darauf führten die USA am 8. Juli 2023 neue Angriffe gegen iranische Ziele durch. Das US-Zentralkommando bestätigte eine 'Serie massiver Schläge'. Parallel dazu zog das US-Finanzministerium die bis zum 21. August befristete Ausnahmegenehmigung zurück und verhängte erneut Sanktionen auf den Verkauf von iranischem Öl.
Indirekte Gespräche in Doha und neue Fristen
Käufern iranischen Öls wurde eine Frist bis zum 17. Juli gesetzt, um laufende Geschäfte abzuschließen. Die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran laufen in Doha (Katar) weiter, jedoch ohne direkte Treffen. Hauptthema ist das iranische Atomprogramm und eine mögliche Lockerung der US-Sanktionen. Die vorherige Gesprächsrunde endete am 17. Juni mit der Unterzeichnung des Memorandums. Am 1. Juli 2023 trafen die US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff in Katar zu weiteren Beratungen zusammen.
Die Lage um den Iran und sein Atomprogramm bleibt angespannt. Die jüngsten US-Maßnahmen, insbesondere die Wiedereinführung der Sanktionen, könnten die weiteren Verhandlungen erheblich beeinflussen. Entscheidend ist, ob eine Einigung gelingt, die die regionale Spannung senkt und die wirtschaftliche Stabilität für den Iran sowie für die von stabilen Ölmärkten abhängigen Länder verbessert. Beobachter hoffen auf eine diplomatische Lösung, doch das Risiko einer weiteren Eskalation ist hoch.
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