Weißes Haus gibt grünes Licht für US-Sanktionsgesetz gegen Russland.
Neues Sanktionspaket: Washington und Präsident einig
Nach Angaben von UATV: Die US-Regierung und das Weiße Haus haben sich auf einen Gesetzesentwurf geeinigt, der neue Sanktionen gegen Russland vorsieht. Der Kongress soll diesen in Kürze verabschieden. Initiiert wurde das Vorhaben von Senator Lindsey Graham, der die Bedeutung entschlossenen Handelns im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg betont.
„Wir werden versuchen, sie dazu zu bringen, uns zu helfen, diesen Krieg zu beenden“
— Lindsey Graham
Der Entwurf ermächtigt den US-Präsidenten, Zölle und Beschränkungen gegen Länder zu verhängen, die russisches Öl und Gas erwerben. Mit diesen Maßnahmen soll Russlands Wirtschaft geschwächt und seine Fähigkeit zur Finanzierung des Krieges in der Ukraine eingeschränkt werden. Die USA setzen damit ein weiteres Zeichen des wirtschaftlichen Drucks auf Moskau.
Kiew hofft auf europäische Unterstützung
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat die Hoffnung geäußert, dass auch die Europäische Union ein wirksames Sanktionspaket gegen Russland verabschieden wird. Die Ukraine appelliert weiterhin an die internationale Gemeinschaft, aktiv zu handeln und ihre Bemühungen gegen die Aggression zu unterstützen.
Die geplanten Sanktionen könnten die globalen Energiemärkte nachhaltig verändern, da sie direkte Auswirkungen auf russische Energieexporte hätten. Die Ukraine betont die Notwendigkeit gemeinsamer Maßnahmen, um Stabilität in der Region zu sichern und der Aggression entschlossen entgegenzutreten.
Lesen Sie auch
- Finnlands Präsident fordert Peking auf, Moskau angesichts nuklearer Drohungen in die Schranken zu weisen
- Wintervorbereitung der Ukraine: EU-Außenminister beraten über Energieversorgung
- Sofia stellt sich quer: Bulgarien verhindert EU-Sanktionen gegen Patriarch Kyrill und Lukoil-Ex-Chef
- Schwerer Herbst für Putin: Experte sagt neue Krisen für den Kreml voraus
- Trump wendet sich ab: Russland verliert seinen privilegierten Zugang zum Weißen Haus
- Protestnote aus Athen: Griechische Regierung rügt Kiew nach Drohnenfund vor Lefkada

