So schützen Sie Hund und Katze vor Kälte: Tipps für die Winterzeit.
Haustiere sicher durch den Winter bringen
Nach Angaben von TSN.ua: Wenn die Temperaturen fallen, benötigen auch unsere Vierbeiner besonderen Schutz. Der Veterinärexperte Alexander Aischpur von Royal Canin erklärt, wie man Hunde und Katzen vor Unterkühlung bewahrt. Entscheidend sind dabei ein warmes Plätzchen, angepasste Kleidung und die richtige Ernährung.
Ein zugfreier und isolierter Schlafplatz ist die Grundlage. Die Liegefläche sollte daher vom kalten Boden erhöht werden. Dafür eignen sich:
- ein dickes Kissen oder Pouf
- ein Holzpalette als Unterbau
- eine isolierende Schicht aus Karton und Styropor
Stellen Sie das Körbchen außerdem fern von Zugluftquellen wie Fenstern, Türen oder Balkontüren auf. Mehrere Lagen aus Decken, Fleece oder Handtüchern speichern die Körperwärme optimal.
Angepasste Ausstattung und Fütterung
Für Hunde in kühlen Wohnungen sind Fleecepullover oder -decken sinnvoll, für Katzen können wärmende Westen helfen. Zusätzlich kann der Energiebedarf im Winter steigen: Eine kalorienreichere Fütterung um 10–15% ist manchmal nötig, sollte aber immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Wichtig ist auch, dass das Trinkwasser nicht zu kalt ist – eine Temperatur von mindestens +20 °C ist ideal, um den Körper nicht auszukühlen.
Halten Sie Ausschau nach diesen Warnzeichen für eine Unterkühlung:
- anhaltendes Zittern
- auffällige Teilnahmslosigkeit und Schwäche
- eiskalte Pfoten und Ohren
- blasses oder gräuliches Zahnfleisch
Beobachten Sie Ihr Tier in der kalten Jahreszeit genau und ergreifen Sie rechtzeitig Schutzmaßnahmen. Eine Unterkühlung ist ein ernster Zustand, der langfristige gesundheitliche Folgen haben kann. Die richtige Vorsorge steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern beugt auch potenziellen Erkrankungen vor. Mit diesen einfachen Schritten können Sie Ihrem tierischen Begleiter einen warmen und gesunden Winter ermöglichen.
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