Warum die Ukraine laut Israels Ex-Botschafter auf Europa setzen sollte – nicht auf Trump.
Die Einschätzung von Arkadi Milman zu Donald Trump und der Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Arkadi Milman, der frühere israelische Botschafter in Russland, hat sich in einem Interview mit dem Projekt 'Studio West' auf Espreso zur internationalen Politik von Donald Trump und dessen Verhältnis zur Ukraine geäußert. Dabei betonte er Trumps unkonventionelle Herangehensweise an globale Angelegenheiten:
„Trump verfolgt einen ganz eigenen Stil in der Außenpolitik“.
Erst kürzlich hatte Trump zum Krieg Russlands gegen die Ukraine Stellung bezogen und angekündigt, den Konflikt schnell beenden zu wollen. Seine Zeitangaben dafür schwankten zwischen:
- 24 Stunden
- drei Wochen
- sechs Monaten
- drei Monaten
- hundert Tagen
Milman zufolge steckt Trump jedoch in einem Dilemma: Seine eigenen früheren Äußerungen setzen ihn nun unter Druck und erschweren es ihm, diese Versprechen tatsächlich einzulösen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, so Milman,
„hat in dieser Hinsicht ein Gespür dafür, wie man mit Trump umgehen kann“. Dennoch unterstrich der Experte, dass die Ukraine vor allem auf die Unterstützung Europas bauen müsse – „das ist heute ihr stärkstes Pfand“. Damit hebt Milman hervor, wie entscheidend internationale Hilfe für die Ukraine im anhaltenden Konflikt mit Russland ist.
Die Aussagen Milmans machen deutlich, wie komplex die weltpolitische Lage ist und wie wichtig für die Ukraine ein durchdachter Umgang mit verschiedenen Staatsführungen bleibt. Angesichts des Krieges gegen Russland ist die Rückendeckung westlicher Partner, insbesondere aus Europa, für die Stabilität und Sicherheit der Region unverzichtbar. Trumps Unberechenbarkeit zeigt zudem, dass Kiew seine internationalen Beziehungen weiter ausbauen sollte, um künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.
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