Neues Sanktionspaket gegen Russland: Das fordert die Ukraine von der EU.
Das 21. Sanktionspaket der Europäischen Union
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Union arbeitet an der Verabschiedung ihres 21. Sanktionspakets gegen Russland, das am 13. Juli beschlossen werden soll. Der am 9. Juni vorgelegte Entwurf könnte einige Erleichterungen enthalten, um einen Kompromiss zwischen den Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Die Ukraine pocht jedoch auf wirksame Maßnahmen, die der russischen Wirtschaft nachhaltig schaden.
Anfang Juli hat Irland turnusgemäß den Vorsitz im Rat der EU übernommen, was die Beratungen und die endgültige Entscheidung über das neue Paket beeinflussen könnte. Kiew hofft, dass sich die EU nicht mit halbherzigen Zugeständnissen zufriedengibt, sondern ein durchsetzungsstarkes Maßnahmenbündel schnürt. Andrij Sybiha betonte, dass es für die Ukraine entscheidend sei, Sanktionen zu erhalten, die wirklich Wirkung zeigen und die russische Wirtschaft treffen.
Simon Harris äußerte seinerseits die Hoffnung, dass die EU in den kommenden Tagen das 21. Sanktionspaket gegen Russland verabschieden könne.
Das Paket ist das Ergebnis langwieriger Verhandlungen zwischen den EU-Staaten, die einen Ausgleich zwischen der Schärfe der Sanktionen und ihren innenpolitischen Interessen suchen.
Warum die Sanktionen für die Ukraine so wichtig sind
Die Annahme des 21. Sanktionspakets ist ein zentraler Bestandteil der EU-Bemühungen, die Ukraine zu unterstützen und der aggressiven Politik des Kremls entgegenzutreten. In einer weiterhin angespannten internationalen Lage können wirksame Sanktionen die wirtschaftlichen Spielräume Russlands erheblich einschränken und damit auch seine Fähigkeit, den Krieg fortzuführen. Die Haltung der EU-Mitglieder zu diesen Sanktionen wird zudem zeigen, wie geschlossen sie hinter der Ukraine stehen und ob sie bereit sind, in dieser schwierigen Zeit gemeinsam zu handeln.
Lesen Sie auch
- Kein Ausstieg aus dem Krieg in Sicht: China drängt auf Gespräche
- Putin hat alle seine Einflussmöglichkeiten verloren: Ehemaliger israelischer Botschafter erklärt, warum die Strategie des Kremls gescheitert ist
- Kreml-Sprecher spricht plötzlich von „umfassendem Krieg“: Ukrainische Behörden warnen vor neuer Mobilmachung in Russland
- Trump bietet Ukraine Lizenz für Patriot-Produktion an – Zeitrahmen und Details
- Bundestag beschließt schärfere Drohnenabwehr und Überwachungsbefugnisse für die Polizei
- Neue Atomgespräche in Doha: Iran besitzt über 400 Kilogramm angereichertes Uran

