Mord an Parubiy: Ex-Geheimdienstler nannte den Auftraggeber aus Russland.
Nach Angaben von inkorr.com: Am 30. August kam es in Lemberg zum Mord an dem ehemaligen Vorsitzenden der Werchowna Rada der Ukraine, Andrij Parubiy. Der Ex-Geheimdienstler Roman Chervinskyi ist der Meinung, dass dieses Verbrechen von russischen Geheimdiensten organisiert wurde. Seiner Meinung nach versuchen die Russen mit diesem Mord, die ukrainische Gesellschaft in verschiedene einflussreiche Gruppen zu spalten, die sich auf die russische Sprache und patriotische Stimmungen stützen.
„Diese vier Fälle sind insofern ähnlich, als der Anschlag mit einer Schusswaffe, und zwar mit einer Pistole, ausgeführt wird. Das heißt, es scheint, dass dies der gefährlichste Weg des Mordes für den Täter ist. Sie zeigen, dass sie dreist in unserem Bereich agieren“, erzählte Chervinskyi.
Andrij Parubiy war nicht nur ein einflussreicher Politiker, sondern auch ein Historiker, ein Symbol der Revolution der Würde. Sein Verlust ist eine bedeutende Tragödie für die Ukraine. Die Menschen bleiben nicht indifferent und bringen Blumen und Kerzen an den Ort, an dem die Tragödie stattfand, um ihr Beileid den Angehörigen und Freunden auszudrücken.
Derzeit veröffentlicht die Polizei keine Informationen über den mutmaßlichen Schützen, der des Mordes an Parubiy verdächtigt wird. Es ist bekannt, dass der ehemalige Sprecher in dem Moment, als er getötet wurde, von einer Person angegriffen wurde, die sich als Glovo-Kurier maskierte. Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat bisher ebenfalls keine Informationen über mögliche Verbindungen dieses Verbrechens zu anderen ähnlichen Fällen in Lemberg und Kiew.
Zukünftige Ermittlungen könnten neue Fakten und Details enthüllen, die helfen werden, diesen Fall zu verstehen. Der Tod von Andrij Parubiy hat große Empörung und Trauer in der Gesellschaft ausgelöst, und es ist wichtig, Informationen zu erhalten, um die Wahrheit festzustellen und die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen, um ähnliche Tragödien in Zukunft zu vermeiden.
Lesen Sie auch
- Nächtlicher Angriff auf die Region Kiew: Drei Verletzte, darunter ein Kind
- Schwere Angriffe auf Kiew und Charkow: Neun Tote, darunter Rettungskräfte
- Angriff auf Dnipro am 15. Juni: Bildungseinrichtungen und Kulturstätten getroffen
- Kiew erlebt schweren Angriff am 15. Juni: Vier Tote, über 23 Verletzte – darunter ein Kind
- Brand in der Kiewer Höhlenkloster nach russischem Angriff: Schäden an der Mariä-Entschlafens-Kathedrale
- Schwerer Angriff auf Kiew: Dovzhenko-Filmstudio verliert riesiges Kostümarchiv

