Elektroautos brennen seltener als benzinbetriebene Autos: Statistiken aus den USA und Europa.
Nach Angaben von Korrespondent.net: In der Gesellschaft hört man oft, dass Elektroautos häufiger in Brand geraten als traditionelle Wagen mit Verbrennungsmotoren. Doch die in den letzten Jahren aus verschiedenen Ländern gesammelten Statistiken überzeugen vom Gegenteil.
Statistiken zu Autobrandfällen
Daten aus den USA zeigen, dass die meisten Brände auf den Straßen durch Benzin- und Dieselfahrzeuge verursacht werden. Laut Informationen von Verkehrsdiensten und der National Fire Protection Association der USA treten Brände mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor im Durchschnitt einmal pro Minute auf, was zu Hunderttausenden von Fällen pro Jahr führt. Im Vergleich zeigt sich, dass auf 100.000 verkaufte Elektrofahrzeuge etwa 25 Brände entfallen, während bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor dieser Wert über 1500 liegt.
Europäische Statistiken
In Schweden, wo die Elektrifizierung des Verkehrs aktiv voranschreitet, wurden im Jahr 2022 lediglich 23 Brände bei über 600.000 Elektroautos registriert. Im selben Zeitraum gab es mehr als 3400 Brände bei benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen. Dies weist darauf hin, dass traditionelle Autos ein doppelt so hohes Risiko haben, in Brand zu geraten.
Die Situation in Australien und Polen
Australien bestätigt ebenfalls diese Erkenntnisse. Laut der Initiative EV FireSafe liegt das Risiko von Bränden bei Elektroautos nur bei einem Bruchteil eines Prozents, während es für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor etwa 0,1 % beträgt. Dies deutet darauf hin, dass benzin- und dieselbetriebene Autos um ein Vielfaches häufiger in Brand geraten können. Selbst in Polen, wo der Anteil von Elektroautos an der Fahrzeugflotte niedrig bleibt, betrafen von über 51.000 Autobränden in fünf Jahren nur 87 Elektroautos.
Mythen und Wahrnehmung von Elektroautos
Mythen über die Gefahren von Elektroautos bestehen weiterhin, da Brände von traditionellen Fahrzeugen so häufig sind, dass sie selten in die Nachrichten gelangen. Im Gegensatz dazu werden Brände von Elektroautos als Ausnahmen wahrgenommen, die in den Medien intensiv diskutiert werden. Zudem wird zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Besonderheiten von Lithium-Ionen-Batterien gerichtet: Brände, die durch deren Verwendung entstehen, können länger andauern, sind schwieriger zu löschen und können manchmal wieder aufflammen, was dramatische Situationen schafft und Ängste unter den Menschen verstärkt.
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Obwohl Mythen über die Gefahren von Elektroautos bestehen, zeigen die Fakten, dass traditionelle Fahrzeuge tatsächlich anfälliger für Brände sind. Dies könnte dazu führen, die Einstellung zu Elektroautos und deren Sicherheit zu überdenken. Es ist jedoch wichtig, dass Verbraucher informiert bleiben und sich auf Fakten stützen, anstatt auf Stereotypen.
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