Trump vermittelt Waffenruhe für die Energieinfrastruktur.
Verhandlungen in Abu Dhabi führen zu Feuerpause
Nach Angaben von TSN.ua: Bei trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi wurde eine vorübergehende Waffenruhe für die ukrainische Energieinfrastruktur vereinbart. Der damalige US-Präsident Donald Trump gab am 29. Januar 2026 bekannt, er habe Wladimir Putin persönlich darum gebeten, ukrainische Städte während einer extremen Kältewelle eine Woche lang nicht zu beschießen. Seit Anfang Januar waren die Temperaturen in der Ukraine auf unter -15 °C gefallen, was die Lage für die Zivilbevölkerung lebensbedrohlich verschärfte.
„Ich habe Präsident Putin persönlich gebeten, Kiew sowie Städte und Dörfer während dieser extremen Kälte eine Woche lang nicht zu beschießen. Und er hat zugestimmt.“ – Donald Trump
Bereits am 29. Januar 2026 hatten russische Militärblogger über die vereinbarte Feuerpause berichtet. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow wollte diese Informationen jedoch nicht kommentieren. Hintergrund der Vereinbarung sind die verheerenden Angriffe auf das Energienetz, durch die etwa eine Million Menschen ohne Heizung saßen. Die Situation eskalierte nach einem Beschuss am 24. Januar 2026, bei dem fast 6.000 Wohngebäude in Kiew die Wärmeversorgung verloren. Bis zum 28. Januar 2026 blieben noch über 700 Wohnhäuser ohne Heizung – ein Beleg für die anhaltend prekäre humanitäre Lage.
Überlebenswichtige Atempause im Winter
Die Verhandlungen unterstreichen die dramatischen humanitären Folgen des Krieges, die im Winter besonders brutal zutage treten. Die gezielten Attacken auf die Energieversorgung haben die Zivilbevölkerung in eine existenzielle Krise gestürzt. Sollte die Feuerpause eingehalten werden, könnte sie eine kurze, aber überlebenswichtige Atempause bieten, um notdürftig Infrastruktur zu reparieren und die Menschen vor der extremen Kälte zu schützen. Solche Absprachen zeigen, wie der Krieg die Ukraine auch im Alltag verwundbar macht.
Lesen Sie auch
- Trump befürwortet direkte Gespräche zwischen Selenskyj und Putin: Hintergründe und Reaktionen
- Treffen mit Selenskyj geplant: Frankreich, Großbritannien und Deutschland loten Friedenschancen mit Putin aus
- Krieg in der Ukraine: Experte benennt das zentrale Hindernis für Friedensgespräche
- US-Skepsis gegenüber Chinas Friedensplan: Ist eine Waffenruhe realistisch?
- US-Rolle im Fokus: Wie ein Brief an Putin die diplomatische Bühne verändert
- Trump gibt grünes Licht für Gipfel zwischen Selenskyj und Putin: Friedensangebot nach Moskau geschickt

