Jermak kommentierte die Entlassung von Salah und Kuleba.
Der Leiter des Präsidialbüros Andrej Jermak kommentierte die Entlassung von Valeriy Salah und Dmitro Kuleba
Andrej Jermak sagte, dass es 'interne Überlegungen' gibt, die zur Entlassung von Valeriy Salah und Dmitro Kuleba führten. Der Leiter des Präsidialbüros gab dem italienischen Magazin Corriere della Sera ein Interview, in dem er erklärte, dass in den ersten Tagen des russischen Angriffs in Kiew 'eine kleine Gruppe von Menschen' zurückgeblieben sei. Jermak betonte auch, dass Staatsbedienstete bereit sein sollten, 'rund um die Uhr unter Druck zu arbeiten', ebenso wie Soldaten an vorderster Front.
Laut Politico unterstützte Dmitro Kuleba Andrej Jermak in dem Bestreben, mehr Kontrolle über das Außenministerium zu erlangen. Im Vergleich zur Entlassung von Valeriy Salah gehörten beide Beamten zu dem westlich orientierten Teil der Regierung.
Dmitro Kuleba wollte keine Aussagen über sein Verhältnis zu Andrej Jermak machen, erklärte jedoch, dass es nach der Entlassung wichtig sei, nicht auf persönliche Angelegenheiten herabzusteigen und keine Beleidigungen und Konflikte zu schüren.
Zur Erinnerung, das ukrainische Parlament befreite Dmitro Kuleba von seinem Amt als Außenminister und Präsident Wolodymyr Selenskyj ernannte Andrej Sybiga zum neuen Außenminister. Der hohe Vertreter der EU, Josep Borrell, dankte Dmitro Kuleba für seine Zusammenarbeit und Unterstützung bei verschiedenen Entscheidungen, die nach dem russischen Angriff getroffen wurden. Kuleba selbst lobte die Hilfe und Unterstützung von Josep Borrell bei mutigen Entscheidungen.
Zur Erinnerung, am 8. Februar wurde der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Valeriy Salah durch Oleksandr Syrskyj ersetzt.
Lesen Sie auch
- Umfrage in der Ukraine: Selenskyj vorn mit 32 %, Budanow legt auf 11 % zu, Saluschny fällt auf 16 %
- Moskau-Angriff auf Kiew: 3. Juli zum nationalen Trauertag erklärt – schwerster Beschuss seit Kriegsbeginn
- Schwerster Angriff auf Kiew: 13 Tote, über 90 Verletzte, Schäden an 20 Orten
- Massiver russischer Angriff am 2. Juli: 13 Tote, über 90 Verletzte, Bergungsarbeiten unter Trümmern
- Sicherheitspartnerschaft: Kiew wirbt bei Dublin für eine Zusammenarbeit bei Drohnen
- Angriff auf Raffinerie in Ufa: Warum Russland jetzt mit Treibstoffknappheit kämpft – Selenskyj bestätigt Militäroperation

