Tausende von Krabben wurden an den Ufern der Tuzla-Lagunen in der Region Odessa angespült.
Am Ufer des Schwarzen Meeres im Nationalpark 'Tuzla-Lagunen' fand ein seltenes Phänomen statt: Meereswellen spülten Zehntausende von Schwimmkrabben ans Ufer, darunter tragende Weibchen.
Darüber informierte der Ökologe Ivan Rusev auf Facebook.
Die Wellen spülten die Krabben an
Laut Ivan Rusev spülte das Meer viele Schwimmkrabben (Portunus pelagicus) im Nationalpark 'Tuzla-Lagunen' an den Strand. Dies geschah aufgrund des Auftriebs kalten Wassers aus der Tiefe, welches Fachleute als Aufwellen beschreiben.
Einige Krabben wurden gerettet
Unter den angespülten Krabben waren viele mit Eiern. Die Parkmitarbeiter und Anwohner versuchten, so viele Krabben wie möglich zu retten, indem sie sie ins Wasser zurückbrachten.
Ein solches Phänomen ist ziemlich selten und steht im Zusammenhang mit Veränderungen der Wassertemperatur und Windströmungen, die kalte Wasserschichten an die Oberfläche bringen, was das Ausspülen der Krabben an den Strand verursachte.
Was über Schwimmkrabben bekannt ist
Schwimmkrabben sind hervorragende Schwimmer, mit dem vierten Beinpaar, das an Rudern erinnert. Oft leben sie in großen Kolonien in der Tiefe.
Wir erinnern daran, dass im Gebiet Odessa der Magalevsky-Liman ausgetrocknet ist und der Kuyalnytsky-Liman sich in ein rosa-beeriges Wunder verwandelt hat.
Die Berichte über den Ausstoß von Schwimmkrabben an die Küste des Schwarzen Meeres im Nationalpark 'Tuzla-Lagunen' haben viele beeindruckt. Meeresphänomene können äußerst interessant und sogar erstaunlich sein, insbesondere wenn sie die Biodiversität des marinen Ökosystems unterstützen.Lesen Sie auch
- Welle der Naturgewalten: Taifune, Brände und Beben fordern tausende Todesopfer
- Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Häfen in der Region Odessa
- Ukraine erneut unter schwerem Beschuss: Tote und Verletzte, darunter Kinder
- Explosionskatastrophe in Wyschnewe: Selenskyj fordert harte Konsequenzen für Verantwortliche
- Fünf Tote und 30 Verletzte nach Luftangriff auf Sumy – Zahl der Opfer steigt weiter
- Luftangriff auf Saporischschja: Drei Frauen nach Bombeneinsatz verletzt

