90 Milliarden Euro für die Ukraine: So soll der EU-Waffenkredit eingesetzt werden.

90 Milliarden Euro für die Ukraine: So soll der EU-Waffenkredit eingesetzt werden
90 Milliarden Euro für die Ukraine: So soll der EU-Waffenkredit eingesetzt werden

EU-Verteidigungsminister beraten in Brüssel über Waffenlieferungen

Nach Angaben von UATV: Am 11. Februar 2023 trafen sich die Verteidigungsminister der Europäischen Union in Brüssel. Im Zentrum der Gespräche stand die Verwendung eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Beschaffung von Waffen für die Ukraine. Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow nahm ebenfalls teil und tauschte sich informell über die Unterstützung für die ukrainischen Streitkräfte aus.

Von der Gesamtsumme sind 60 Milliarden Euro für Waffenkäufe zugunsten der Ukraine vorgesehen. Diese Entscheidung ist ein entscheidender Schritt, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes angesichts der anhaltenden Aggression zu stärken. Die Minister erörterten zudem die Ausbildung ukrainischer Soldaten, was den umfassenden Ansatz der europäischen Partner unterstreicht, die Ukraine mit Ressourcen und Know-how zu versorgen.

Der US-Vertreter bei der NATO, Matthew Whitaker, teilte mit, dass die Verbündeten der Ukraine im Rahmen des PURL-Programms Unterstützung in Höhe von fast 5 Milliarden US-Dollar zugesagt hätten. Diese Zusagen demonstrieren die Geschlossenheit der internationalen Gemeinschaft.

Internationale Solidarität im Fokus

Bei dem Treffen sprach sich auch die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas aus und dankte dem Europäischen Parlament für die schnelle Bewilligung des 90-Milliarden-Kredits:

„Ich möchte dem Europäischen Parlament für die schnelle Genehmigung des Kredits in Höhe von 90 Milliarden danken. Es ist sehr wichtig, dass die Prioritäten der Ukraine berücksichtigt werden.“ – Kaja Kallas

Diese Äußerung betont die Dringlichkeit gemeinsamer Anstrengungen. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte verwies auf die dramatische Lage vor Ort:

„Ich war letzte Woche dort und habe die Folgen der ständigen russischen Angriffe gesehen, auch auf kritische zivile Infrastruktur.“ – Mark Rutte

Seine Worte machen die prekäre Situation der Ukraine und die Notwendigkeit schnellen Handelns noch einmal deutlich.

Das Treffen markierte somit eine wichtige Phase bei der Planung der militärischen Unterstützung für die Ukraine und bekräftigte die Verpflichtungen der internationalen Partner. Die Beratungen fanden vor dem Hintergrund der weiter eskalierenden Kriegshandlungen statt, was die Bedeutung der internationalen Hilfe für die Sicherheit und Stabilität in der Region unterstreicht. Die bereitgestellten Finanzmittel und Zusagen belegen die Entschlossenheit der EU und der USA, die Ukraine im Abwehrkampf aktiv zu unterstützen. Dies dient nicht nur der Verteidigung der Ukraine, sondern stärkt letztlich auch die europäische Sicherheit als Ganzes.


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