Die EU fordert von Belgien 190 Milliarden Euro für die Ukraine: was passiert.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Europäische Union sucht nach Wegen, die Ukraine im Kontext der russischen Aggression zu unterstützen. Zu diesem Zweck hat die EU Belgien gebeten, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte zu nutzen, um der Ukraine ein erhebliches Darlehen zu gewähren.
Im zentralen Wertpapierdepot Euroclear in Brüssel sind etwa 190 Milliarden Euro russischer souveräner Vermögenswerte blockiert, die nach dem Überfall der RF auf die Ukraine im Jahr 2022 eingefroren wurden.
Ursprünglich wollten einige westliche Länder, darunter die USA, Deutschland und Belgien, die Verwendung dieser Mittel aufgrund möglicher Risiken nicht zulassen. Doch kürzlich hat sich die Situation geändert.
Stellungen der USA und der EU
Die Biden-Administration hat die G7-Länder aufgefordert, eingefrorene russische Vermögenswerte zu konfiszieren oder zu nutzen, um die Verteidigungsausgaben der Ukraine zu finanzieren, was die Verbündeten dazu veranlasste, ihre Positionen zu überdenken.
Der Bundeskanzler Deutschlands schlug vor, 140 Milliarden Euro für ein Darlehen zur Bewaffnung der Ukraine bereitzustellen, und die Europäische Kommission arbeitet bereits an einem Plan für ein Reparationdarlehen.
Der belgische Premierminister stellt jedoch strenge Anforderungen und verlangt Garantien von den EU-Ländern, angesichts der Risiken, die mit diesem Abkommen verbunden sind, insbesondere im Hinblick auf mögliche Verluste aus den eingefrorenen Vermögenswerten, die bereits zur Unterstützung der Ukraine verwendet worden sein könnten.
Die Europäische Union sucht weiterhin aktiv nach neuen finanziellen Mechanismen zur Unterstützung der Ukraine im Kontext des Konflikts mit Russland und versucht, wirksame Mittel zum Schutz ihrer nationalen Interessen zu finden. Verschiedene Länder setzen sich dafür ein, die Ukraine in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.
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