EU will Russland auf Geldwäsche-Schwarze Liste setzen.
Russland droht EU-Sanktionen wegen Kriegsfinanzierung
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Union plant, Russland auf die Schwarze Liste für Geldwäsche zu setzen. Hintergrund sind Gelder, die zur Finanzierung des Krieges in der Ukraine genutzt werden. Dies erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am 29. Januar in Brüssel. Sie betonte, Russland zeige keinerlei Absicht, in den Verhandlungen Frieden zu suchen, und setze seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur fort.
Kallas wies darauf hin, dass die Gespräche in Abu Dhabi nicht ernsthaft seien, da auf russischer Seite nur Militärs ohne Verhandlungsmandat anwesend seien.
„Natürlich sehen wir die Verhandlungen in Abu Dhabi, aber auf russischer Seite sind nur Militärs anwesend, die kein Mandat für irgendwelche Vereinbarungen haben“ – Kaja Kallas.
Druck auf Moskau und Unterstützung für Kiew
Die EU-Außenbeauftragte sprach sich zudem für weiteren Druck auf Russland aus, um es zu echten Verhandlungen zu bewegen.
„Ich denke, jeder Weg, Druck auf Russland auszuüben, damit es echte Verhandlungen führt, ist gut, und wir werden uns in diese Richtung bewegen“ – Kaja Kallas.Parallel dazu berät die EU aktiv über weitere Energiehilfen für die Ukraine in diesem harten Winter – ein klares Signal für die anhaltende Unterstützung des Landes im Kampf gegen die russische Aggression.
Die Ankündigung, Russland auf die Schwarze Liste zu setzen, unterstreicht die wachsende Sorge der EU über die Finanzierung der Kriegshandlungen. Dieser Schritt könnte die internationalen Bemühungen koordinieren, um Moskau zu einem Kurswechsel zu bewegen. Die fortgesetzte Unterstützung im Energiesektor zeigt den Willen der EU, die Widerstandsfähigkeit der Ukraine zu stärken und zur regionalen Stabilität beizutragen. Die geplante Einstufung als Hochrisikoland würde die finanziellen Transaktionen mit russischen Akteuren erheblich erschweren.
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