Brüssel verurteilt russischen Drohnenangriff auf Rumänien und kündigt verschärfte Sanktionen an.
EU verurteilt russischen Angriff auf Rumänien
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Union hat den Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus in der rumänischen Stadt Galați scharf verurteilt. Dies gab der Außenbeauftragte der EU, Kaja Kallas, bekannt. Sie sicherte Rumänien ihre Solidarität zu und bekräftigte, dass die EU ihre Sanktionen gegen Russland als Reaktion auf diesen Vorfall verschärfen werde. Der Angriff ereignete sich in Galați, einer Stadt im Osten Rumäniens nahe der Grenze zur Ukraine.
Kallas betonte, dass dieser rücksichtslose Akt eine direkte Folge des russischen Krieges gegen die Ukraine sei. Sie erklärte:
„Dieses rücksichtslose Vorgehen ist eine direkte Folge des Krieges Russlands gegen die Ukraine“und fügte hinzu:
„Wir werden auch mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten, um Druck auf Russland auszuüben, damit es diesen Krieg beendet.“Die EU wolle gemeinsam mit Verbündeten den Druck auf Moskau weiter erhöhen.
Verschärfte Sanktionen als Reaktion
Als Konsequenz aus dem Vorfall plant die Europäische Union, ihre Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Dies sei Teil der umfassenden Strategie, auf die aggressive Politik Russlands zu reagieren und bedrohten Ländern beizustehen. Der Angriff verdeutliche die wachsenden Sicherheitsrisiken in der Region, insbesondere durch die Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine auf die Nachbarstaaten.
Die bekundete Solidarität mit Rumänien und die angekündigten Sanktionen zeigen, dass die EU entschlossen ist, auf Bedrohungen der europäischen Stabilität zu reagieren. Solche Maßnahmen könnten die Beziehungen zwischen Russland und westlichen Staaten weiter belasten und neue Herausforderungen für die Diplomatie schaffen. Der Vorfall in Galați unterstreicht, wie sehr der Konflikt in der Ukraine auch auf das Gebiet der NATO-Mitglieder übergreift.
Lesen Sie auch
- Krim unter Beschuss: Zusammenbruch der russischen Infrastruktur durch ukrainische Drohnen und Raketen
- Kommunikationschaos bei russischen Truppen: Angriffskoordination massiv gestört
- Angriff auf Raketenhersteller: Selenskyj erklärt die Logik hinter den Sanktionen
- Nächtlicher Großangriff: Ukraine wehrt 132 von 150 Raketen und Drohnen ab
- Täglicher Verlustbericht: Ukrainische Streitkräfte fügen russischer Armee schwere Schäden zu
- Angriff auf Rüstungsbetrieb bei Wolgograd: „Flamingo“-Raketen treffen zentrale Einrichtung der russischen Rüstungsindustrie

