EU verschiebt ETIAS für Ukrainer auf 2027 – Ist die Gebühr von 20 Euro jetzt fällig?.
Starttermin für ETIAS bei Ukrainern wackelt
Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Die Einführung des Reisegenehmigungssystems ETIAS für ukrainische Staatsbürger könnte sich bis 2027 verzögern. Grund dafür sind Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Ein-/Ausreisesystems (EES). Die Kosten für ETIAS liegen bei 20 Euro, doch aktuell muss niemand dafür zahlen. Laut offiziellen EU-Angaben ist ETIAS für visumfreie Reisende vorgesehen – darunter auch Ukrainer mit biometrischen Pässen.
EES-System und seine Auswirkungen
Das EES-System, dessen Einführung am 12. Oktober 2025 begann, soll ab dem 10. April 2026 vollständig funktionieren. Es erfasst Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen. Experten zufolge hängen die Verzögerungen bei ETIAS teilweise damit zusammen, dass die EU-Mitgliedstaaten noch nicht bereit für die neuen Anforderungen sind. Magnus Brunner erklärte dazu:
„Ein Teil der Verzögerungen liegt genau daran, wie die Mitgliedstaaten ihre Grenzen vorbereitet haben.“
Ein Start von ETIAS im Jahr 2026 sei unrealistisch, berichtet die Financial Times. Die EU wolle zunächst die Warteschlangen in den Griff bekommen, die durch EES entstehen könnten – das erschwere die Lage zusätzlich. Wichtig zu wissen: Der visumfreie Reiseverkehr für Ukrainer bleibt bestehen, was eine gute Nachricht für Reisende ist.
Für ukrainische Urlauber heißt das vorerst: Keine Sorge um die ETIAS-Gebühr. Dennoch wirft die Terminverschiebung viele Fragen auf. Entscheidungen über den genauen Start und die Bedingungen sollen in naher Zukunft fallen.
Die Verschiebung von ETIAS könnte spürbare Folgen für ukrainische Reisende haben, die Reisen in EU-Staaten planen. Falls das System nicht rechtzeitig startet, könnte das die Reisevorbereitung und Einreisebestimmungen beeinflussen. Der visumfreie Zugang bleibt jedoch erhalten, sodass Ukrainer weiterhin ohne zusätzliche Hürden reisen können. Es empfiehlt sich daher, die Entwicklungen rund um ETIAS und mögliche Regeländerungen im Blick zu behalten, um für künftige Einreisen nach Europa gewappnet zu sein.
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