Europäisches Konsortium Bliksem EXO: Neues Abwehrsystem soll 2027 getestet werden.
Hintergrund des Bliksem EXO-Projekts
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 14. Juli 2023 fiel in Paris der Startschuss für das Projekt Bliksem EXO. Ziel ist die Gründung eines internationalen Konsortiums zur Entwicklung eines neuartigen exoatmosphärischen Abwehrsystems gegen ballistische Raketen. Beteiligt sind namhafte Unternehmen aus der Rüstungsindustrie:
- Airbus Defence and Space
- Destinus
- MBDA Deutschland
- Safran Electronics & Defense
- Thales
Die geplante Anlage soll Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen abfangen können – ein entscheidender Schritt zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten.
Zeitplan und strategische Bedeutung
Die gemeinsamen Ingenieursarbeiten innerhalb des Konsortiums sollen im August 2026 anlaufen. Erste Tests des exoatmosphärischen Abfangjägers sind für 2027 vorgesehen. Projektkoordinator Mychajlo Kokoritsch betonte:
„Europa verfügt zwar über wirksame Abwehrsysteme der unteren Staffel, aber bislang über kein eigenes System zum Abfangen ballistischer Raketen in den oberen Verteidigungsschichten.“
Rob Jetten, ein Vertreter des Konsortiums, bezeichnete Bliksem EXO als „eine der industriellen Säulen der antiballistischen Koalition“. Dieser Koalition gehören folgende Staaten an:
- Großbritannien
- Frankreich
- Deutschland
- Italien
- Dänemark
- Niederlande
- Norwegen
- Spanien
- Schweden
- Ukraine
Das Projekt Bliksem EXO ist ein zentraler Baustein zur Verbesserung des Sicherheitsgefüges in Europa. Es ermöglicht den Teilnehmerländern, modernste Abwehrtechnologien umzusetzen und die Gefahren durch ballistische Raketen zu minimieren. Die Initiative unterstreicht den strategischen Ansatz der europäischen Länder, ihre Verteidigung angesichts wachsender Bedrohungen zu sichern. Die enge Zusammenarbeit zwischen führenden Rüstungskonzernen und Regierungen zeigt den Willen, ein integriertes Schutzschild zu schaffen, das einen verlässlichen Schutz für den gesamten Kontinent bieten soll.
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