Droht Europa eine Pandemie des Metapneumovirus? Reaktion der Europäischen Kommission.
Die offizielle Sprecherin der Europäischen Kommission, Eva Grnczyrowa, erklärte, dass im EU-Raum keine Gefahr einer Pandemie durch das humane Metapneumovirus (hMPV) besteht. Sie fügte hinzu, dass es derzeit keinen Bedarf gibt, sich auf eine neue Pandemie vorzubereiten. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) wird die Situation weiterhin beobachten und in den kommenden Wochen verfolgen.
Der Beginn der hMPV-Epidemie in China wurde Ende 2024 festgestellt und dauert bis heute an. Das ECDC ist der Meinung, dass die Situation in China einen saisonalen Anstieg respiratorischer Infektionen darstellt, die durch verbreitete respiratorische Erreger verursacht werden, und in der EU keine besonderen Besorgnis erregt.
Die Symptome des hMPV ähneln einer Erkältung oder Grippe, und es ist eines der vielen Viren, die häufig in der Definition 'gewöhnliche Erkältung' enthalten sind. Der Anstieg der Fallzahlen hängt wahrscheinlich mit einer neuen Technologie zusammen, die eine einfachere Erkennung und Identifizierung von Viren in China ermöglicht.
Das humane Metapneumovirus zirkuliert regelmäßig in der EU in den kalten Monaten. Derzeit wird eine erhöhte Aktivität von respiratorischen Viren, einschließlich Grippe, beobachtet, ohne ungewöhnliche oder unerwartete Muster für diese Jahreszeit.
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