Rammstein-Treffen: Fediriv fordert mehr Himmelsschutz und bestätigt 500 Millionen Dollar für Waffen.

Rammstein-Treffen: Fediriv fordert mehr Himmelsschutz und bestätigt 500 Millionen Dollar für Waffen
Rammstein-Treffen: Fediriv fordert mehr Himmelsschutz und bestätigt 500 Millionen Dollar für Waffen

33. Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe in Rammstein-Formation

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fediriv hat auf dem 33. Treffen der Kontaktgruppe im Rammstein-Format die Dringlichkeit einer stärkeren Verteidigung der Ukraine betont, um Russland zum Frieden zu zwingen. Sein Hauptaugenmerk lag auf dem Schutz des Luftraums.

„Der Schutz des Himmels ist heute eine der wichtigsten Verteidigungsprioritäten für unser Land“
, erklärte Fediriv. Die Rammstein-Gespräche sind ein zentrales Koordinationsgremium für internationale Militärhilfe an die Ukraine.

Der Minister verwies auf die anhaltenden aggressiven Angriffe Russlands auf zivile Ziele.

„Russland führt Krieg gegen unsere zivile Infrastruktur, gegen Heizkraftwerke und Elektrizitätswerke“
, so Fediriv. Im Kontext dieser Angriffe wurde während des Treffens bekannt, dass Russland bei einem jüngsten Raketenbeschuss 20 ballistische Geschosse auf die Ukraine abgefeuert hatte.

Neues Waffenpaket im Wert von einer halben Milliarde Dollar

Im Rahmen der PURL-Initiative haben die Niederlande, Großbritannien, Norwegen und Schweden zudem 500 Millionen Dollar (420 Millionen Euro) für den Kauf amerikanischer Waffen für die Ukraine bereitgestellt.

„Wir setzen unseren Kampf gegen die russische Aggression fort. Und ja, unsere Strategie funktioniert“
, fasste Mychajlo Fediriv zusammen und bekräftigte die Entschlossenheit der Ukraine, weiter für ihre Unabhängigkeit und Sicherheit zu kämpfen.

Die Aussagen des Ministers unterstreichen den akuten Bedarf an Unterstützung für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit angesichts der fortgesetzten russischen Invasion. Die Betonung der Luftabwehr und die konkrete finanzielle Zusage der westlichen Partner zeigen ein wachsendes Maß an internationaler Solidarität. Die internationale Gemeinschaft sucht weiterhin nach Wegen, die Ukraine im Kampf um ihre Souveränität und territoriale Integrität zu unterstützen. Die russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung und kritische Infrastruktur bleiben dabei eine ernste und allgegenwärtige Bedrohung.


Lesen Sie auch

Werbung