Financial Times: In der Ukraine wird ein Leak des Vertrags über Mineralien mit den USA untersucht, Beamte werden auf einem Polygraphen getestet.
Die ukrainischen Behörden haben eine Untersuchung des Informationslecks hinsichtlich des Entwurfs des Vertrags über Bodenschätze eingeleitet und verwenden sogar Tests mit einem Lügen detector.
Nach Informationen des Financial Times haben ukrainische Beamte erklärt, dass Polygraph-Testungen unter Mitarbeitern mehrerer Ministerien durchgeführt werden. Details hierzu wurden bisher nicht mitgeteilt.
Die Durchführung der Untersuchung war die Folge der Veröffentlichung einer Kopie des Vertragsentwurfs durch den Abgeordneten Jaroslav Zheleznyak am 26. März. Dieses Dokument erhielt die Zeitung Financial Times und veröffentlichte dessen Inhalt.
Nach erhaltenen Informationen hat das neue Angebot der Trump-Administration die vorherige Vereinbarung erheblich erweitert, indem es das Rahmenabkommen ersetzt, das im Februar mit Kiew abgeschlossen wurde.
Diese Situation hat ernsthafte Besorgnis unter hochrangigen ukrainischen Beamten ausgelöst, die befürchten, dass die neuen Bedingungen die Souveränität der Ukraine negativ beeinflussen, zu einem Abfluss zukünftiger Einnahmen ins Ausland führen und Hindernisse für den Integrationsprozess mit der Europäischen Union schaffen könnten.
Wir erinnern daran, dass die WP die Auswirkungen des Abkommens mit den USA für die Ukraine veröffentlicht hat.
Lesen Sie auch
- Moskau erhöht den Druck auf Minsk: Belarus soll in den Krieg gegen die Ukraine gezogen werden
- Rückkehr zur Wehrpflicht in Deutschland? Russland als treibende Kraft
- Streit um UPA-Ehrung: Polen droht Selenskyj mit Aberkennung höchster Auszeichnung
- Neue einheitliche Richtlinien für Verteidigungsinnovationen in der Ukraine: Auswirkungen auf die Brave1-Plattform
- Serbiens Präsident Vučić kündigt Rücktritt an: Neuwahlen stehen bevor
- Nato-Gipfel in Ankara: Slowakei verweigert Zahlungen für Militärhilfe an die Ukraine – Fitzos klare Ansage

