Steuerrisiko für Kleinunternehmer: Warum Sicherheitsdienstleistungen ab 2026 problematisch werden.

Steuerrisiko für Kleinunternehmer: Warum Sicherheitsdienstleistungen ab 2026 problematisch werden
Steuerrisiko für Kleinunternehmer: Warum Sicherheitsdienstleistungen ab 2026 problematisch werden

Herausforderungen für ukrainische Unternehmer im Jahr 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 drohen selbstständigen Einzelunternehmern (FOP) in der Ukraine erhebliche Konsequenzen, sollten sie Zahlungen für Sicherheitsdienstleistungen erhalten, die vor dem 1. Januar 2026 erbracht wurden. Dies kann zur Aberkennung der vereinfachten Steuerregelung und zu hohen Geldstrafen führen. Grundlage ist das neue Gesetz Nr. 4698-IX, das am 3. Dezember 2025 in Kraft getreten ist. Es untersagt Einzelunternehmern der vereinfachten Steuergruppen 2 und 3 ab 2026 jegliche Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe.

Voraussetzungen, um Sanktionen zu vermeiden

Für Unternehmer, die Sicherheitsleistungen anbieten, gelten Aufwendungen in Höhe von 15 % des erhaltenen Betrags als steuerlich relevant. Diese Belastung kommt zusätzlich auf jene zu, die ihr Geschäftsfeld nicht fortsetzen können. Besondere Vorsicht ist geboten, denn bereits eine einzige kritische Zahlung auf das Unternehmenskonto kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Einzelunternehmer, die Strafen für solche Zahlungen vermeiden wollen, müssen folgende Bedingungen erfüllen:

  • Nachweisen, dass die Dienstleistung vor dem 1. Januar 2026 erbracht wurde;
  • Den Ausschluss der nun verbotenen Wirtschaftszweige (KVED) bestätigen;
  • Primärbelege für die finanzielle Abrechnung vorlegen.
'Das Einkommen des Einzelsteuerzahlers wird nach der Kassenmethode ermittelt – also zum Zeitpunkt des Geldeingangs.' — Bohdan Yankiv

Angesichts dieser Neuregelungen müssen sich Unternehmer auf mögliche Schwierigkeiten einstellen, insbesondere im Sicherheitssektor. Die Nichteinhaltung der neuen Vorgaben kann zu ernsten Sanktionen führen, darunter der Verlust des Pauschalsteuerstatus und die Verhängung von Bußgeldern. Dies unterstreicht die Notwendigkeit größter Sorgfalt und Verantwortung seitens der Unternehmer in dieser Übergangsphase.

Diese gesetzlichen Änderungen stellen eine erhebliche Herausforderung für die ukrainische Wirtschaft dar, speziell für den Sicherheitsbereich. Das Verbot für Einzelunternehmer trifft viele Kleinbetriebe und kann zu Einkommensverlusten sowie steuerlichen Komplikationen führen, was sich wiederum auf das allgemeine Geschäftsklima auswirken könnte. Unternehmer sind daher gut beraten, die Rechtslage genau zu verfolgen und die neuen Regeln strikt zu beachten, um finanzielle Risiken zu minimieren.


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