Neue Abgaben für Selbstständige und Privatpersonen ab März 2026.
Finanzielle Pflichten für Bürger und Selbstständige im März 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab März 2026 treten in der Ukraine neue steuerrechtliche Regelungen in Kraft, die für alle Bürger, insbesondere für Einzelunternehmer (im Original als FOP bezeichnet), verbindlich sind. Diese Änderungen betreffen die Zahlung von Steuern und Sozialabgaben und erfordern eine frühzeitige finanzielle Planung. Die Reform zielt darauf ab, die Einnahmen des Staates zu stabilisieren.
Zu den zentralen Pflichten zählen die Entrichtung des Militärbeitrags und der Einheitlichen Sozialversicherungsbeitrag (ESV). Für Einzelunternehmer der Gruppe 1 und 2 beträgt der Militärbeitrag pauschal 864,70 UAH. Unternehmer der Gruppe 3 zahlen 1% ihres Einkommens. Der obligatorische ESV-Satz liegt im März 2026 bei 22% des Mindestlohns, der 1.902,34 UAH beträgt. Die maximale Bemessungsgrundlage für den ESV liegt bei 172.940 UAH, was einem Höchstbeitrag von 38.046,80 UAH pro Monat entspricht.
Einheitssteuersätze und Einkommensgrenzen für Einzelunternehmer
Die Sätze für die Einheitssteuer für Einzelunternehmer ab März 2026 gestalten sich wie folgt:
- Gruppe 1: 10% des Existenzminimums;
- Gruppe 2: 20% des Mindestlohns;
- Gruppe 3: 5% des Einkommens.
Die konkreten Steuerbeträge für März 2026 belaufen sich auf:
- Gruppe 1: 332,80 UAH;
- Gruppe 2: 1.729,40 UAH.
Für die Einkommensgrenzen der Einzelunternehmer gelten folgende neue Werte:
- Gruppe 1: 1.444.049 UAH;
- Gruppe 2: 7.211.598 UAH;
- Gruppe 3: 10.091.049 UAH.
Bei Überschreitung dieser Grenzen ist ein Bußgeld in Höhe von 15% des übersteigenden Betrags fällig.
Insgesamt müssen sich Selbstständige und Privatpersonen auf diese neuen finanziellen Verpflichtungen einstellen. Eine sorgfältige Kalkulation der Einnahmen ist unerlässlich, um gesetzliche Vorgaben einzuhalten und Strafzahlungen zu vermeiden.
Das neue Steuergesetz, das im März 2026 in Kraft tritt, ist Teil der Regierungsbemühungen, die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten und die Steuereinnahmen zu erhöhen.
Die Anpassungen beim Militärbeitrag und den Sozialabgaben werden die Finanzplanung vieler Selbstständiger erheblich beeinflussen. Wer die neuen Sätze und Grenzwerte rechtzeitig kennt und berücksichtigt, kann Bußgelder vermeiden. Eine gelungene Anpassung an die geänderten Rahmenbedingungen kann letztlich die unternehmerische Initiative im Land stärken.
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