Briten und Franzosen planen je 5.000 Soldaten für Ukraine-Mission.

Briten und Franzosen planen je 5.000 Soldaten für Ukraine-Mission
Briten und Franzosen planen je 5.000 Soldaten für Ukraine-Mission

Pläne für eine Friedensmission in der Ukraine

Nach Angaben von UATV: Großbritannien und Frankreich haben ihre Bereitschaft erklärt, eigene Kontingente in die Ukraine zu entsenden. Jedes Land plant, etwa 5.000 Soldaten für eine Friedensmission bereitzustellen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte diese Initiative, ließ die Frage des konkreten Einsatzes der Truppen aber noch offen.

Am 6. Januar 2026 unterzeichneten die Präsidenten der Ukraine und Frankreichs, Wolodymyr Selenskyj und Emmanuel Macron, sowie der britische Premierminister Keir Starmer eine Erklärung zur Stationierung multinationaler Kräfte in der Ukraine. Dieser Schritt sieht eine aktive Beteiligung beider Länder an einer Mission zur Stabilisierung der Region vor.

Am 22. Februar 2026 bekräftigte der britische Verteidigungsminister John Healey seine Absicht, als erster Minister Truppen in die Ukraine zu entsenden, sobald ein Friedensvertrag unterzeichnet sei. Er erklärte:

„Ich möchte der Verteidigungsminister sein, der britische Truppen in die Ukraine schickt, denn das würde bedeuten, dass dieser Krieg endlich beendet ist.“ - John Healey

Die Pläne für militärische Unterstützung der Ukraine gewinnen somit an Kontur. Trotz dieser Initiativen zeigen Meinungsumfragen jedoch erhebliche Vorbehalte in der europäischen Bevölkerung:

  • 53 Prozent der Deutschen lehnen eine Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine ab.
  • 43 Prozent der Franzosen unterstützen den Einsatz eigener Soldaten ebenfalls nicht.

Diese Zahlen verdeutlichen die gespaltene öffentliche Meinung zur Beteiligung an solchen Missionen. Emmanuel Macron betonte die zentrale Rolle der ukrainischen Streitkräfte mit den Worten:

„Die wichtigste Garantie für die Sicherheit der Ukraine bleiben ihre eigenen Streitkräfte.“ - Emmanuel Macron
Dies unterstreicht, dass die Ukraine trotz internationaler Unterstützung weiterhin in erster Linie auf eigene Ressourcen setzen muss.

Die internationalen Anstrengungen, die sich in den Plänen Londons und Paris‘ zeigen, stehen somit vor inneren Herausforderungen. Die Debatte um Sicherheit und Unterstützung für die Ukraine bleibt komplex. Eine Beteiligung internationaler Kräfte könnte die Stabilität in der Region stärken, muss aber die öffentliche Skepsis in den Entsendeländern berücksichtigen.


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