Selenskyj holt Ex-Wirtschaftsminister Sobolev ins Präsidialamt – das sind seine Aufgaben.

Selenskyj holt Ex-Wirtschaftsminister Sobolev ins Präsidialamt – das sind seine Aufgaben
Selenskyj holt Ex-Wirtschaftsminister Sobolev ins Präsidialamt – das sind seine Aufgaben

Ex-Minister Sobolev verstärkt das Präsidialamt

Nach Angaben von 5 канал — Політика: Der frühere Wirtschaftsminister Oleksij Sobolev wird künftig im Team von Präsident Wolodymyr Selenskyj arbeiten. Sein Einsatzfeld ist die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Präsidialamtes. Selenskyj persönlich gab die Personalie bekannt und betonte, dass Sobolev gemeinsam mit Kyrylo Budanow ein klares Aufgabengebiet zugewiesen bekommen habe.

Der Präsident hob hervor, wie wichtig es sei, heimische Produzenten auf allen staatlichen Ebenen zu fördern und Absprachen mit internationalen Partnern möglichst zügig umzusetzen.

„Sobolevs Erfahrung erlaubt es ihm, die Wirtschaftspolitik mitzugestalten und effektiv mit der Regierung sowie den Abgeordneten zusammenzuarbeiten“
, so Selenskyj wörtlich.

Das Kabinett wurde neu aufgestellt

Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut Selenskyj auf dem ständigen Austausch zwischen staatlichen Stellen und der Wirtschaft – ein Dialog, der in den bestehenden Formaten des Präsidialamtes bereits verankert ist. Damit signalisiert die Führung ihren Willen, die Zusammenarbeit mit Unternehmen zu intensivieren.

Parallel dazu hat die Werchowna Rada über die Zusammensetzung des neuen Ministerkabinetts abgestimmt. 264 Abgeordnete stimmten für die Ernennungen, 15 dagegen, 19 enthielten sich. Die neuen Minister sind:

  • Denys Schmyhal
  • Tetjana Bereschna
  • Wsewolodtschentsow
  • Witalij Beshin
  • Matwij Bidnyj
  • Andrij Butenko
  • Iwan Wyhiwskyj
  • Taras Wyssozkyj
  • Mykola Kalaschnyk
  • Witalij Kim
  • Oleksandr Krawtschenko
  • Wiktor Ljaschko
  • Serhij Martschenko
  • Denys Maslow
  • Denys Uljutin
  • Oksana Fertschek

Mit der neuen Regierung und der verstärkten Wirtschaftsabteilung im Präsidialamt will Kiew seine Wirtschaftspolitik stabilisieren und die Zusammenarbeit mit Unternehmen ausbauen.

Die Berufung Sobolevs ins Präsidialamt und die Kabinettserneuerung unterstreichen den strategischen Kurs der Ukraine, ihre wirtschaftspolitischen Instrumente zu schärfen. Gerade in der aktuellen Krisenlage könnte dies ein entscheidender Schritt sein, um das Geschäftsklima zu verbessern und Investitionen anzuziehen. Ein engerer Schulterschluss zwischen Staat und Privatwirtschaft soll die Rahmenbedingungen für die ukrainische Wirtschaft nachhaltig stärken.


Lesen Sie auch

Werbung