Der General-Figurant im Fall der Verteidigung von Charkiw bleibt noch einen Monat in Untersuchungshaft.
Dem ehemaligen Kommandeur der Operationstaktischen Gruppe 'Charkiw', Jurij Halushkin, wird die U-Haft bis zum 22. April verlängert. Das Gericht wies den Antrag auf seine Freilassung gegen Bürgschaft zurück. Diese Information wurde von der Ressource 'Hlavkom' mit Verweis auf 'Espreso' bekannt gegeben.
Das Kiewer Berufungsgericht hatte zuvor ebenfalls abgelehnt, die Maßnahme für Halushkin zu ändern. Er bleibt bis zum 20. März im Untersuchungsgefängnis. Halushkin wird wegen Fahrlässigkeit während der Verteidigung der Region Charkiw im Frühjahr 2024 angeklagt.
Im Januar dieses Jahres haben Mitarbeiter des Staatsbetriebs für Ermittlungen und des Sicherheitsdienstes mehrere ehemalige Kommandeure festgenommen, die wegen Fahrlässigkeit verdächtigt werden, die es den russischen Besatzern ermöglichte, im Mai 2024 einen Teil des Territoriums der Region Charkiw zu erobern. Unter den Festgenommenen waren Generalmajor Jurij Halushkin, Generalleutnant Artur Horbenko und Oberst Ilja Lapin.
Halushkin wurde für 60 Tage festgenommen, mit der Möglichkeit, eine Kaution in Höhe von 5 Millionen Hrywnja zu hinterlegen. Doch nach der Hinterlegung der Kaution wurde er erneut vom Staatsbetrieb für Ermittlungen aufgrund eines neuen Verdachts festgenommen.
Die Sitzung zur Änderung der Maßnahme für Halushkin wurde auf den 4. April verschoben, obwohl sie zuvor für den 13. März geplant war.
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