Generalstab meldet: Diese Frontabschnitte standen heute im Brennpunkt der Kämpfe.
Lage an der Front
Nach Angaben von Espreso.tv: Laut dem Lagebericht des Generalstabs vom 22:00 Uhr dauern die Gefechte an mehreren Abschnitten an. Der Feind führte mehrere Angriffe aus und es kam zu direkten Gefechtsberührungen. Allein im Nord-Sloboschanskyj- und Kursk-Abschnitt gab es drei solcher Zusammenstöße. Die gegnerischen Kräfte setzten drei Luftangriffe mit neun gelenkten Fliegerbomben (KAB) ein und beschossen 59 Mal ukrainische Stellungen sowie Ortschaften, in denen sich Einheiten der Streitkräfte der Ukraine (ZSU) befinden.
Im Süd-Sloboschanskyj-Abschnitt stürmte der Feind achtmal die ukrainischen Linien. Im Kupjansk-Abschnitt wurden fünf Angriffe auf die Verteidigungskräfte registriert. Besonders intensiv war der Lyman-Abschnitt: Hier wehrten ukrainische Soldaten 18 Versuche der Invasoren ab, vorzurücken. Im Slowjansk-Abschnitt stoppten die Verteidiger erfolgreich elf Angriffe, während es im Kramatorsk-Abschnitt zwei feindliche Versuche gab, die ukrainischen Kräfte zu verdrängen.
Feindliche Angriffe und Verluste
Im Kostjantyniwka-Abschnitt schlugen die Verteidigungskräfte zwölf feindliche Sturmangriffe zurück. Am heftigsten war der Pokrowsk-Abschnitt mit 33 Attacken. Nach vorläufigen Angaben wurden dort 63 Besatzer getötet und 14 verwundet. Im Oleksandriwka-Abschnitt vereitelten die ukrainischen Kräfte sechs Angriffe, im Huljajpole-Abschnitt zählte man 27 Attacken. Im Orichiw-Abschnitt griff der Gegner einmal die Stellungen nahe Stepnohirsk an.
Im Dnipro-Abschnitt konnten die Verteidiger zwei Angriffe erfolgreich abwehren. Insgesamt registrierte man am 3. Juni 279 Gefechtsberührungen an der russisch-ukrainischen Front. Dabei verloren die Besatzer 1.300 Soldaten. Die Lage bleibt angespannt, mit aktiven Kampfhandlungen entlang der gesamten Frontlinie.
Die aktuellen Gefechte zeigen, dass der Krieg zwischen der Ukraine und Russland weiterhin mit voller Härte geführt wird – der Feind unternimmt ständig neue Versuche, Geländegewinne zu erzielen.
Trotz der hohen Verluste unter den Invasoren wehren die ukrainischen Streitkräfte weiterhin alle Angriffe ab und verteidigen ihr Territorium. Diese Ereignisse unterstreichen, wie wichtig die Unterstützung der ukrainischen Armee ist und dass die internationale Gemeinschaft die Entwicklung im Osten des Landes nicht aus den Augen verlieren darf.
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