„Geheimdienst ist kein öffentliches Geschäft“: GUR-Chef Iwaschtschenko äußert sich erstmals zu seiner seltenen Medienpräsenz.

„Geheimdienst ist kein öffentliches Geschäft“: GUR-Chef Iwaschtschenko äußert sich erstmals zu seiner seltenen Medienpräsenz
„Geheimdienst ist kein öffentliches Geschäft“: GUR-Chef Iwaschtschenko äußert sich erstmals zu seiner seltenen Medienpräsenz

Oleh Iwaschtschenko: Warum der Geheimdienstchef kaum in der Öffentlichkeit auftritt

Nach Angaben von Novyny.live: Oleh Iwaschtschenko, der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes (HUR), hat erstmals erklärt, warum er sich so selten öffentlich zeigt. Grund dafür sei die Natur seiner Arbeit – Geheimdienste seien nun einmal keine Institutionen, die im Rampenlicht stünden. Diese Aussage machte er im Rahmen einer Gedenkveranstaltung für gefallene ukrainische Soldaten. Der Geheimdienstchef betonte, dass seine wenigen Auftritte in den Medien direkt mit der nicht-öffentlichen Ausrichtung seiner Tätigkeit zusammenhängen.

Iwaschtschenko wurde am 2. Januar 2023 von Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Leiter des Hauptnachrichtendienstes (HUR) ernannt. Zuvor leitete er den Auslandsgeheimdienst der Ukraine. Für seine Verdienste erhielt er 2021 den Rang eines Generalleutnants und wurde 2022 mit dem Orden „Bohdan Chmelnyzkyj“ III. Klasse ausgezeichnet.

Gedenken an die gefallenen Verteidiger

Am 21. Januar 2023 besuchte Iwaschtschenko die Front bei Saporischschja, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. In seiner Rede erklärte er wörtlich:

„Das ist Teil unserer Arbeit. Geheimdienstarbeit ist kein öffentlicher Job, kein öffentlicher Tätigkeitsbereich, deshalb zeige ich mich auch selten.“ – Oleh Iwaschtschenko

Zudem hob er die Bedeutung des Gedenkens an die Gefallenen hervor:

„Heute ist es richtig zu sagen: Wir ehren all unsere Helden, die im Kampf gefallen sind, während sie die Unabhängigkeit verteidigt haben. Ehre und Ruhm allen, die heute für die Ukraine kämpfen.“ – Oleh Iwaschtschenko

Die Veranstaltung, bei der Iwaschtschenko sprach, war dem Gedenken an den Helden der Ukraine, Generalmajor Maksym Schapowal, gewidmet und fand im Rahmen der ukrainischen Meisterschaft im Nahkampf statt. Dieser Anlass diente als wichtiges Symbol der Erinnerung und Wertschätzung für jene, die ihr Leben für die Unabhängigkeit des Landes ließen.

Die Rede von Oleh Iwaschtschenko unterstreicht die zentrale Rolle der Geheimdienste in der aktuellen militärischen Lage der Ukraine. Seine seltenen öffentlichen Stellungnahmen zeigen nicht nur die Besonderheiten der Geheimdienstarbeit, sondern auch die tiefe Verbundenheit mit dem Gedenken an gefallene Soldaten – ein wichtiger gesellschaftlicher Aspekt der Ehrung. Die Veranstaltung zu Ehren von Generalmajor Maksym Schapowal erinnert eindringlich an die Opfer, die ukrainische Soldaten für die Souveränität des Landes bringen.


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