Historischer Auftritt: Bundestagspräsidentin spricht erstmals vor der Werchowna Rada.
Arbeitsbesuch von Julia Klöckner in Kiew
Nach Angaben von Novyny.live: Am 11. März 2023 reiste die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner, zu einem Arbeitsbesuch nach Kiew. Es handelte sich um ihren ersten Ukraine-Besuch seit ihrer Wahl und um einen historischen Moment: Erstmals sprach damit ein deutsches Staatsoberhaupt vor dem ukrainischen Parlament. Dieser Schritt unterstreicht die besondere Bedeutung der deutsch-ukrainischen Beziehungen in der aktuellen Krise.
In ihrer Rede betonte Klöckner die Notwendigkeit, die Ukraine angesichts der anhaltenden Aggression durch die Russische Föderation weiterhin entschlossen zu unterstützen. Sie konkretisierte diese Zusage und nannte eine zusätzliche deutsche Finanzhilfe in Höhe von 200 Millionen Euro, die dem Schutz vor russischen Angriffen dienen soll.
'Putin empfindet nur Verachtung für Freiheit und Demokratie', erklärte Klöckner und hob die Dringlichkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Abwehr des Autoritarismus hervor.
Sie äußerte die feste Überzeugung, dass 'die Ukraine sich ihre politische Freiheit nicht nehmen lassen wird' und versicherte erneut, dass 'Deutschland an der Seite der Ukraine steht'.
Darüber hinaus machte die Bundestagspräsidentin deutlich, dass 'die Ukraine weit mehr verdient hat, als nur Schlagzeilen über den Krieg'. Sie rief damit zu einer umfassenderen internationalen Wahrnehmung der Lage im Land auf. Mit der Aussage, 'Putin habe die Kälte als Waffe eingesetzt', verwies sie auf die vielfältigen existenziellen Bedrohungen, denen die ukrainische Bevölkerung ausgesetzt ist.
Deutsch-ukrainische Kooperation im Fokus
Der Besuch war eingebettet in einen intensiven bilateralen Austausch. Bereits am 2. März 2023 hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Telefonat mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz geführt. Diese Kontakte auf höchster Ebene zeigen das aktive Bemühen beider Länder, in einer Zeit großer Herausforderungen eng zusammenzuarbeiten.
Julia Klöckners Reise nach Kiew markiert somit einen wichtigen Schritt zur Vertiefung der deutsch-ukrainischen Partnerschaft, insbesondere vor dem Hintergrund des fortwährenden russischen Angriffskrieges. Die zugesagten finanziellen Mittel sind ein klares Zeichen der deutschen Entschlossenheit, das ukrainische Volk im Kampf für Freiheit und Demokratie zu unterstützen. Der Besuch bekräftigt zudem die Bedeutung internationaler Solidarität bei der Verteidigung demokratischer Werte und politischer Freiheiten in der Region.
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