Fördergelder für die Landwirtschaft: Bis zu 42.000 Hrywnja für Betriebe in den Regionen Tscherkassy und Kirowohrad.
Finanzhilfen für besonders betroffene Haushalte
Nach Angaben von Novyny.live: In den ukrainischen Regionen Tscherkassy und Kirowohrad können landwirtschaftliche Betriebe, die unter den Kriegsfolgen leiden, jetzt finanzielle Unterstützung beantragen. Die Initiative wird vom 'Estnischen Flüchtlingsrat' (Estonian Refugee Council) umgesetzt. Anträge auf die Fördergelder sind bis zum 28. Februar 2026, 23:59 Uhr, möglich. Von dem Programm sollen rund eintausend Haushalte profitieren, die einen Zuschuss erhalten können. Die maximale Fördersumme beträgt bis zu 42.000 Hrywnja.
Förderhöhe je nach Betriebszweig
Die konkrete Höhe der finanziellen Hilfe richtet sich nach der landwirtschaftlichen Ausrichtung des Betriebs:
- Kaninchen-, Ziegenhaltung und Imkerei: 29.000 Hrywnja.
- Geflügelhaltung: 30.000 Hrywnja.
- Schweineproduktion: 31.000 Hrywnja.
- Produktion von Fleisch- und Milcherzeugnissen sowie von Lebensmitteln: 42.000 Hrywnja.
Parallel dazu startet im Februar ein weiteres Programm für Landwirte in frontnahen Dörfern der Gemeinde Barwinkowe in der Region Charkiw. Hier können bis zu 2.800 US-Dollar beantragt werden. Diese Maßnahmen sind Teil fortlaufender Bemühungen, die kriegsgeschädigte Landwirtschaft in der Ukraine zu stabilisieren und Perspektiven zu schaffen. Solche Hilfen sind für die lokale Versorgung und den Wiederaufbau in den stark betroffenen Gebieten von zentraler Bedeutung.
Die Programme sind eingebettet in umfassendere Anstrengungen zum Wiederaufbau des Agrarsektors, der durch die Kampfhandlungen schwere Schäden erlitten hat. Die finanzielle Unterstützung zielt nicht nur darauf ab, die akute Not der Betriebe zu lindern, sondern auch langfristig die Ernährungssicherheit in den Regionen zu stärken. Angesichts der anhaltenden Kriegssituation sind solche Investitionen in die lokale Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung.
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