Ukrainischer Geheimdienst nennt 15 russische Sportler mit Kriegsverbindung.
Russische Sportler auf internationaler Bühne
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Militärgeheimdienst (GUR) hat Informationen zu 15 russischen Sportlern veröffentlicht, die trotz ihrer Unterstützung für den Krieg an internationalen Wettkämpfen teilnehmen wollen. Bei den Athleten handelt es sich um Mitglieder russischer Nationalmannschaften, aktive Angehörige der Nationalgarde (Rosgvardija) sowie um Sportler der Armee- und Sicherheitsklubs ZSKA und 'Dinamo'.
Unter den Sportlern, die eine Einladung des Internationalen Olympischen Komitees für die Olympischen Spiele 2026 erhalten haben, befinden sich:
- Alexander Sajutin
- Darja Neprjajewa
- Sawelij Korostelev
Diese Athleten haben zudem zeitweise besetzte ukrainische Gebiete, darunter die Krim, besucht. Andrei Kantschelskis bekleidet die Position des Cheftrainers beim Fußballklub 'Dinamo' Brjansk. Juri Borodawko und weitere Skilangläufer der russischen Mannschaft sind aktive Soldaten der Nationalgarde. Die Einbindung von Sportlern in staatliche Sicherheitsstrukturen ist in Russland ein verbreitetes Phänomen.
„Russland nutzt den internationalen Sport systematisch als Instrument der 'Soft Power', um Propaganda zu verbreiten, den unprovozierten Angriffskrieg zu rechtfertigen und die Besatzung zu legitimieren. Daher haben diese 'Athleten' keinen Platz im Weltsport und müssen von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen werden, selbst unter 'neutraler' Flagge.“ - Ukrainischer Militärgeheimdienst
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges sorgt die mögliche Teilnahme russischer Sportler an globalen Wettkämpfen für erhebliche Kontroversen. Die ukrainische Seite betont, dass Sport unter Kriegsbedingungen nicht von der Politik zu trennen ist. Diese Debatte könnte künftige Entscheidungen internationaler Sportverbände über die Zulassung russischer Athleten maßgeblich beeinflussen und die Haltung der Weltgemeinschaft zu dieser Frage prägen.
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