HUR hat das russische Schiff 'Bujan-M' im Asowschen Meer angegriffen.
Der Hauptnachrichtendienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine hat am Donnerstag, dem 28. August, das russische Schiff 'Bujan-M' im Asowschen Meer angegriffen. Dies berichtet der Pressedienst des HUR, wie 'Chwilya' meldet.
Nach Angaben von inkorr.com: Durch gemeinsame Aktionen des Departements für aktive Maßnahmen des HUR des Verteidigungsministeriums der Ukraine und der Spezialeinheit 'Phantome' wurde es gelungen, das Rakettenschiff des Projekts 21631 'Bujan-M' zu treffen. Dieses Schiff ist Träger von Marschflugkörpern des Typs 'Kalibr'. Laut Nachrichten hat die Drohne der Spezialeinheit 'Phantome' das Radarsystem an Bord beschädigt, und die Spezialeinheiten griffen den Schiffsrumpf an.
Hinweis
Schiffe der Klasse 'Bujan-M' sind für Kämpfe in begrenzten maritimen Räumen wie dem Schwarzen, dem Asowschen und dem Kaspischen Meer vorgesehen. Sie können in schiffbaren Flüssen manövrieren, was ihnen Flexibilität bei der Stationierung verleiht.
Das Schiff 'Bujan-M' ist mit acht Marschflugkörpern vom Typ 'Kalibr' bewaffnet und kann gegen Schiffsraketen 'Onyx' tragen. Allerdings ist sein Luftverteidigungssystem unzureichend effektiv, da es nur einige ZSK 'Gybka' enthält.
Dieses Ereignis bestätigt die zunehmende Spannung zwischen der Ukraine und Russland in der Region, wo die ukrainischen Streitkräfte ihre Bereitschaft zeigen, ihre Gewässer gegen jegliche Bedrohungen zu verteidigen.
Lesen Sie auch
- Kiew schlägt Putin einen neuen Friedensplan vor: Was Selenskyj in einem offenen Brief fordert
- Warum die Ukraine jetzt an den Verhandlungstisch muss – ein Experte erklärt Russlands mangelnde Bereitschaft
- Estland fordert EU-weites Einreiseverbot für russische Kämpfer
- Gipfeltreffen in Kiew: Was die NATO zur Luftverteidigung der Ukraine beschlossen hat
- Erster Haftbefehl gegen ein Schiff: Schweden reagiert auf Antrag aus Kiew
- Ungarn gibt Blockade der Ukraine-EU-Integration auf: Was der neue Ministerpräsident Magyar verspricht

