Energiekrise in Charkiw: Not- und stundenweise Stromsperren am 12. Februar.

Energiekrise in Charkiw: Not- und stundenweise Stromsperren am 12. Februar
Energiekrise in Charkiw: Not- und stundenweise Stromsperren am 12. Februar

Angespannte Lage der Stromversorgung in Charkiw

Nach Angaben von Novyny.live: Die Stromversorgung in Charkiw bleibt am 12. Februar kritisch. Die Stadt ist weiterhin von ungeplanten Notabschaltungen und planmäßigen, stundenweisen Stromsperren betroffen, die auf Anweisung des nationalen Netzbetreibers NEC 'Ukrenergo' verhängt wurden. Die Bewohner müssen sich daher an die festgelegten Sperrpläne halten, die verschiedene Zeitintervalle umfassen. Diese Maßnahmen sind eine direkte Folge der massiven Schäden am ukrainischen Energiesystem.

Geltende Sperrpläne

Es gelten derzeit folgende Abschaltpläne:

  • 1.1
  • 1.2
  • 2.1
  • 2.2
  • 3.1
  • 3.2
  • 4.1
  • 4.2
  • 5.1
  • 5.2
  • 6.1
  • 6.2

So sieht beispielsweise Plan 1.1 Stromausfälle zwischen 00:00 und 06:00 Uhr, von 09:30 bis 16:30 Uhr sowie von 20:00 bis 24:00 Uhr vor. Plan 3.1 legt Abschaltungen von 02:30 bis 09:30 Uhr und von 13:00 bis 20:00 Uhr fest. Diese drastischen Schritte sind notwendig, um das überlastete Stromnetz zu stabilisieren und einen kompletten Kollaps zu verhindern.

Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terekhov, äußerte sich besorgt über die Dauer der Ausfälle: 'Abschaltungen von 15 bis 19 Stunden pro Tag sind inakzeptabel.'

Diese deutlichen Worte unterstreichen den Ernst der Lage, mit der die Einwohner konfrontiert sind. Die Stadtverwaltung appelliert an Verständnis und Geduld, da diese Notmaßnahmen unumgänglich sind, um eine grundlegende Funktion des Energiesystems aufrechtzuerhalten.

Die prekäre Stromversorgung in Charkiw spiegelt die tiefgreifende Krise im gesamten ukrainischen Energiesektor wider, die durch die anhaltenden Kriegshandlungen verursacht wurde. Die langandauernden Blackouts gefährden nicht nur den Alltag der Zivilbevölkerung, sondern auch das Funktionieren von Unternehmen und kritischer Infrastruktur. Die Behörden arbeiten weiter an Lösungen, doch die Situation wird voraussichtlich angespannt bleiben, bis eine grundlegende Stabilität im Netz wiederhergestellt ist.


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