24 Angriffe auf Charkiw in einer Woche: Drei Tote, darunter ein Kind.

24 Angriffe auf Charkiw in einer Woche: Drei Tote, darunter ein Kind
24 Angriffe auf Charkiw in einer Woche: Drei Tote, darunter ein Kind

Charkiws Angriffsbilanz: Zahlen und Auswirkungen

Nach Angaben von Novyny.live: In der vergangenen Woche wurde Charkiw 24 Mal von russischen Kräften beschossen. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, eines davon ein Kind. 74 Personen wurden verletzt. Die Angriffe fanden zwischen dem 29. Juni und dem 5. Juli statt und trafen acht Stadtbezirke.

Zum Einsatz kamen verschiedene Waffentypen:

  • Neun Mal Gleitbomben (KAB) mit dem Lenkmodul UMPB-5
  • Acht Mal FPV-Drohnen
  • Drei Drohnen vom Typ 'Italmas'
  • Eine Raketendrohne 'Schached'
  • Ein weiterer 'Schached'
  • Eine 'Molnija'

Die Explosionen ereigneten sich in den Bezirken Cholodnohirskyj, Schewtschenkiwskyj, Kyjiwskyj, Osnowjanskyj, Nowobawarskyj, Slobidskyj, Saltiwskyj und Industriewskyj.

Zu den Todesopfern zählen zwei Studentinnen der Nationalen Medizinischen Universität Charkiw sowie ein 15-jähriger Junge. Unter den 74 Verletzten befinden sich sieben Kinder. In der Stadt Charkiw wurden in der Woche 50 Luftalarme ausgelöst, in der gesamten Region Charkiw waren es 36. Die gesamte Dauer der Luftalarme betrug in der Stadt 97 Stunden und 6 Minuten, in der Region 158 Stunden und 29 Minuten.

Einsätze der Rettungskräfte und Reaktion der Behörden

Entschärfer des Staatlichen Dienstes für Notfallsituationen (DSNS) beseitigten im Laufe der Woche 256 feindliche Sprengkörper. Seit Beginn der groß angelegten Invasion wurden in der Ukraine insgesamt 144.677 explosive Gegenstände unschädlich gemacht.

„Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen der Verstorbenen! Keine Worte können diesen Schmerz lindern. Aber wir werden jeden Einzelnen in Erinnerung behalten, den uns dieser Krieg genommen hat.“

Ihor Terechow, Bürgermeister von Charkiw

Diese Angriffe verdeutlichen die anhaltende Aggression Russlands und ihre schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung in Charkiw. Angesichts der zunehmenden Häufigkeit der Beschüsse bleibt die Arbeit der Notdienste, die versuchen, Sprengkörper zu entschärfen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, von entscheidender Bedeutung. Die Verluste unter jungen Menschen unterstreichen die Tragödie in der Region und den dringenden Bedarf an internationaler Unterstützung zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in der Ukraine.


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