Schwerer russischer Angriff auf Kiew am 6. Juli: 11 Tote, Dutzende Verletzte.
Bergungsarbeiten in Kiew nach dem Angriff
Nach Angaben von UATV: In Kiew laufen die Aufräumarbeiten nach dem massiven russischen Angriff vom 6. Juli 2023 auf Hochtouren. Insgesamt wurden 68 Raketen und 351 Kampfdrohnen abgefeuert, was zu zahlreichen Zerstörungen, Todesfällen und Verletzten führte. Präsident Wolodymyr Selenskyj gab bekannt, dass bisher 64 Menschen gerettet werden konnten, darunter zwei Kinder. 11 Menschen kamen ums Leben, rund 60 weitere erlitten Verletzungen.
Opferzahlen und Einsatz der Rettungskräfte
In der Region Kiew wurden 16 Personen verletzt, drei von ihnen starben. Mehr als 400 Rettungskräfte und Polizisten sind im Einsatz, um die Folgen des Beschusses zu bewältigen. Insgesamt setzte Russland 419 Luftangriffsmittel gegen die Ukraine ein, von denen 363 abgefangen oder neutralisiert wurden – darunter 37 Raketen und 326 Drohnen.
„Alle notwendigen Einsatzkräfte sind vor Ort und geben ihr Äußerstes, um Menschen zu retten und jedem zu helfen, der Unterstützung braucht.“ – Wolodymyr Selenskyj
Der Präsident betonte zudem die Dringlichkeit von Abfangraketen für die Luftverteidigung: „Es ist entscheidend, dass die Welt – allen voran Amerika und unsere europäischen Partner – mit starken Beschlüssen zur Unterstützung unserer Luftabwehr aus dem NATO-Gipfel in Ankara hervorgeht.“ Dies unterstreicht den akuten Bedarf an einer gestärkten Verteidigungsfähigkeit der Ukraine angesichts der anhaltenden Aggression.
Die Beseitigung der Angriffsfolgen dauert an. Die ukrainischen Behörden tun alles, um die Ordnung wiederherzustellen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Dieser Vorfall reiht sich in die seit 2014 andauernde russische Aggression gegen die Ukraine ein. Der Angriff vom 6. Juli verdeutlicht, wie wichtig internationale Unterstützung für die Sicherheit und Verteidigung des Landes ist. Der Ausbau der Luftabwehr und die enge Zusammenarbeit mit westlichen Partnern bleiben unverzichtbar, um Zivilisten und Infrastruktur vor der ständigen Bedrohung durch den Angreifer zu schützen.
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